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Vizemeisterin

Sportlerwahl Vizemeisterin

Bei der Familie Wittekindt aus Lauenau steht der Judo-Sport im Mittelpunkt. Die Schwestern Katinka, Merle und Maike waren im Jahr 2014 erfolgreich, aber die 17-jährige Annika hat die Familienmitglieder mit dem zweiten Platz bei den deutschen Meisterschaften übertrumpft.

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Bei den deutschen Judo-Einzelmeisterschaften überzeugt Annika Wittekindt mit dem zweiten Platz.

Quelle: pr.

Sportlerwahl. Und es war ein Erfolg des Willens. „Annika reiste erkrankt an. Aus diesem Grund musste sie ihre Kämpfe kurz halten, da die angeschlagene Kraft nur für 90 Sekunden Kampfzeit pro Partie ausreichte“, berichtet Mutter Katrin, die ihre Töchter mit großer Einsatzbereitschaft unterstützt. Dementsprechend schnell beendete Annika ihre Kämpfe. Selbst im Finale war die angeschlagene Judoka dominant, kam aber nicht schnell genug zum Ziel, die Kraft ließ nach und prompt wurde die Lauenauerin mit einem Niederwurf bestraft und erreichte den Vizetitel.

 Eine weitere sehr gute Platzierung war der fünfte Platz beim Turnier in Bad Blankenburg, das wegen des hohen Niveaus der Kämpfer auch gern als „kleine Weltmeisterschaft“ bezeichnet wird. Wenn Annika nicht bei Meisterschaften oder Turnieren an den Start geht, unterstützt die Schülerin ihre Bundesligamannschaft aus Vorsfelde nach Kräften. „Ich war als jüngster Jahrgang am Start und hatte großen Respekt vor den erfahrenen Kämpferinnen“, weiß Annika zu berichten. Aber gleich der erste Kampf zerstreute alle Selbstzweifel: Mit einem Bombardement aller möglichen Wurfansätze, schmiss Annika ihre Gegnerin nach nur 30 Sekunden zum Sieg auf die Matte. „Die war so erstaunt über das Angriffsfeuerwerk, das sie nichts entgegenzusetzen hatte“, freut sich Annika.

 Die Trägerin des 2. Dan besucht in Hannover das Humboldt-Gymnasium, um die dortigen guten Trainingsmöglichkeiten zu nutzen. Im Jahr 2016 möchte Annika das Abitur bestehen. Viel Zeit für andere Aktivitäten bleibt da nicht: „Wenn es die knappe Zeit zulässt, tanze ich gerne zu Hip-Hop oder bin mit Freunden unterwegs.“ Die Familie kommt keineswegs zu kurz, denn Annikas Schwestern trainieren ebenfalls am Olympia-Stützpunkt. „So ist der Familienzusammenhalt sehr intensiv geblieben“, freut sich auch Mutter Katrin.

 Aber auch im noch jungen Jahr 2015 ist Annika schon wieder sehr erfolgreich unterwegs. Die Landesmeisterschaft der U-21 hat sie bereits gewonnen, es warten weitere Herausforderungen wie der Erwerb eines weiteren Schwarzgurts. Judo steht bei den Wittekindts halt immer im Mittelpunkt. uk

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