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Zwetzschke misst sich gern mit den Besten

Sportlerwahl. Zwetzschke misst sich gern mit den Besten

Sebastian Zwetzschke liebt die Herausforderung: „Es macht Spaß, sich mit den Besten zu messen.“ Durch diese Einstellung sind die Leistungen des 23-Jährigen zu erklären, der im Ju-Jutsu Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften geworden ist.

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Absolute Fitness und Körperbeherrschung

Schwer zu schlagen: Sebastian Zwetzschke (rechts) geht im Ju-Jutsu in der Gewichtsklasse bis 62 Kilogramm an den Start.

Quelle: pr.

Sportlerwahl.. Zwetzschke geht in dieser Sportart, die er erst seit drei Jahren betreibt, für den TuS Germania Apelern an den Start. Seine sportlichen Wurzeln hat der Pohler im Judo, mit dem er in Lauenau bereits als siebenjähriger Steppke angefangen hat. Auch in dieser Sportart ist der Bürokaufmann äußerst erfolgreich und kämpft als Fremdstarter für Judo in Holle in der Bundesliga.

 „Ich finde aber Ju-Jutsu interessanter, weil es vielseitiger ist. Außerdem sind im Judo die Regeln immer weiter verschärft worden“, erklärt Zwetzschke seine Vorliebe.

 Die Erfolge des letzten Jahres können sich sehen lassen. Bei den Regionalmeisterschaften wurde der Kampfsportler Zweiter, verlor „ein knappes Ding“ erst im Finale. Bei den Landesmeisterschaften setzte sich der 23-Jährige durch, holte den Titel, den er bei den Norddeutschen Meisterschaften „gegen starke Brocken und Bundeskader-Athleten“ mit dem dritten Platz knapp verpasste. Aber es reichte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, wo sich Zwetschzke taktisch klug bis ins Finale vorkämpfte.

 Die starken Leistungen fordern viel Trainingsfleiß. Auch von einem Kreuzbandriss ließ sich der ledige Sportler nicht stoppen. „Ich trainiere jeden Tag, vor allem Kraft am Olympia-Stützpunkt in Hannover“, sagt Zwetzschke, der dank flexibler Arbeitszeiten und der Unterstützung von Vater Holger auf Erfolgskurs bleibt und sich weitere Ziele gesteckt hat: „Ich möchte an den German Open teilnehmen. Dieses Turnier hat ein sehr hohes Niveau.“

 Viel Zeit für andere Hobbys bleibt dem Pohler beim betriebenen Aufwand nicht. „Aber ich koche gern. Das ist meine große Leidenschaft und entspannt mich, um das Geleistete zu genießen“, freut sich Zwetzschke, wenn er mal wieder einen der Besten auf die Matte geschickt hat. uk

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