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Hannover 96 „Spannend für 
die Zuschauer“
Sportbuzzer Hannover 96 „Spannend für 
die Zuschauer“
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00:15 17.12.2016
Stuttgarts Christian Gentner (r) und Hannovers Manuel Schmiedebach kämpfen um den Ball. Quelle: dpa
Hannover

Herr Schmiedebach, wie groß 
ist die Erleichterung nach dem 
2:1-Sieg in Stuttgart?
Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen, um oben dabei zu bleiben. In der ersten Halbzeit hatten wir die besseren Chancen, nach der Pause sah es ein bisschen anders aus, da hat Stuttgart das Heft in die Hand genommen.

War die besondere Mentalität der Mannschaft der Schlüssel zum Sieg?
Wir haben ja schon öfter gezeigt, dass wir nach einem 0:1-Rückstand in der Lage sind zurückzukommen. Und nach einem 0:2 schaffen wir es auch noch. Es wäre aber auch mal schön, wenn wir mal mit 2:0 in Führung gehen würden und das Spiel locker nach Hause bringen. So aber ist es immerhin spannend für die Zuschauer (lacht).

Mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres am Sonntag gegen Sandhausen wäre 96 auf einem guten Weg in Richtung Bundesliga.
Dann hätten wir mit einem Schnitt von zwei Punkten pro Spiel genau die Hinrunde hingelegt, die wir erreichen wollten. Jetzt ist es auch keine schlechte Hinserie, aber natürlich wollen wir im Heimspiel gegen Sandhausen noch drei weitere Punkte holen.

Wie haben Sie die permanenten Pfiffe für Ihren Mannschaftskollegen Martin Harnik empfunden?
Er hat mit seinem Tor die beste Antwort auf dem Platz gegeben. Ich finde es schade, dass ein Spieler wie er ausgebuht wird. Er gehört nicht zu den Typen, die nach einem Wechsel (Harnik war vom VfB zu 96 gekommen, d. Red.) nachtreten.

Zusammen mit Marvin Bakalorz haben Sie im defensiven Mittelfeld alles im Griff gehabt. Wie wichtig diese Position ist, geht ja oft unter, weil man dort selten spektakuläre Szenen hat.
Ob wir im Rampenlicht stehen oder nicht interessiert, mich herzlich wenig. Wir wissen, was wir in unserem Job machen müssen. Unsere Hauptaufgabe ist es nicht, nach vorne durchzustoßen und Tore zu machen, sondern für die anderen aufzuräumen.

Auch wenn es nicht Ihre Hauptaufgabe ist: Bei Ihrem Schuss in der zweiten Halbzeit hat nicht viel gefehlt, und Sie hätten das 2:1 erzielt.
Auch gegen Düsseldorf war es schon ganz knapp. Aber das spielt keine Rolle, irgendwann fällt das Tor.

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