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Hannover 96 „Wir haben es komplett selbst in der Hand“
Sportbuzzer Hannover 96 „Wir haben es komplett selbst in der Hand“
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00:16 21.12.2016
Auch Martin Harnik blieb gegen Sandhausen ohne Erfolgserlebnis. Quelle: Maike Lobback/Team zur Nieden

Herr Harnik, wie sehr schmerzt das 0:0 zum Abschluss der Hinrunde gegen Sandhausen?

Wir sind angerannt, haben probiert, gemacht und getan. So viele Standardsituationen und Torschüsse hatten wir in noch keinem Spiel. Aber das Tor war wie vernagelt, auch weil Sandhausen immer ein Körperteil dazwischen bekommen hat.

Trübt das Remis, gerade nach dem 2:1 in Stuttgart, die Hinrundenbilanz?

Wir können ruhig ein bisschen enttäuscht sein über das Spiel, aber die Hinrunde mit dem zweiten Platz kann sich sehen lassen. Es wird aber sehr schwierig werden, die 30 Punkte plus x auch in der Rückrunde zu holen, weil einfach jeder Gegner super schwer zu bespielen ist. Jetzt heißt es für uns, den Akku aufzuladen und dann gut in die Rückrunde zu starten.

Sie hatten nach dem Abpfiff mit einigen Spielern von Sandhausen noch Redebedarf. Worum ging es?

Ich habe ihnen gesagt, dass ich mit der Art und Weise, wie sie lamentiert, auf Zeit gespielt und immer wieder Theater gemacht haben, nichts anfangen kann. So etwas frustriert mich, weil ich es nicht nachvollziehen kann. Ich habe großen Respekt davor, wie Sandhausen gekämpft hat. Aber das haben sie doppelt und dreifach wieder kaputtgemacht durch die Art, wie sie die Italiener nachgemacht haben.

Sehen Sie 96 auf einem guten Weg für die Rückrunde?

Gut möglich, dass die Rückrunde einen Tick schwieriger wird, weil sich die Gegner besser auf uns vorbereiten können. Aber das ist ein komplett neues Kapitel. Wichtig wird sein, dass wir gut aus der Winterpause kommen. Und wenn wir dann wieder 30 plus x Punkte holen, wird am Ende der Aufstieg rauskommen.

Wie wichtig ist es für die Stimmung im Umfeld, dass 96 auf einem Aufstiegsplatz überwintert?

Wichtig ist, dass wir im Aufstiegsrennen mittendrin sind. Ob es der zweite, dritte oder vierte Platz ist, spielt kaum eine Rolle. Wichtig ist, dass wir keine fünf oder sechs Punkte Rückstand auf den zweiten Platz haben. Denn so haben wir es komplett selbst in der Hand.

Muss sich die Mannschaft noch spielerisch entwickeln, um auch so eine harte Nuss wie Sandhausen knacken zu können?

Heute konnten wir das nicht spielerisch lösen, weil Sandhausen komplett auf Zerstörung aus war. Wir hatten ja unsere Möglichkeiten und haben nicht ideenlos gespielt. Das war ein Kampfspiel, und diesen Kampf haben wir angenommen.

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