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Hannover 96 Kein Einwand gegen Platz 2
Sportbuzzer Hannover 96 Kein Einwand gegen Platz 2
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07:26 19.12.2016
Von Heiko Rehberg
Quelle: Maike Lobback/Team zur Nieden
Hannover

Eine Aufstiegsgarantie gibt es auch für den Herbstmeister nicht. Und bei aller Enttäuschung über das 0:0 gegen Sandhausen bleibt festzuhalten: Die „Roten“ schließen die erste Saisonhälfte in der 2. Liga auf einem Aufstiegsplatz ab - und liegen damit dort, wo sie am Ende auch stehen wollen und müssen.

Es war keine sehr gute, aber sehr ordentliche Hinrunde von 96. Die Mannschaft besitzt einen großen Willen und Moral, sie hat tolle Fans an ihrer Seite und einen Trainer, der unterm Strich einen guten Job macht. Zum Fazit gehört aber auch der Wunsch, dass die für die Liga herausragende Klasse des Teams in der Rückrunde öfter als bisher zu sehen sein muss. 96 hat sich in der ersten Saisonhälfte einige Spiele erlaubt, in denen die Mannschaft schwer in die Gänge kam oder nicht die Dominanz besaß, die mit diesem Kader möglich sein kann. Siehe den 2:1-Sieg in Stuttgart.

Verbessert sich 96 auch in dieser Hinsicht, dann besteht Hoffnung, dass es ab Mitte 2017 in Hannover keine Spiele mehr am Sonnabend um 13 Uhr gibt.

Dass 2016 für 96 und die Region als schlechtes Fußballjahr in die Geschichte eingehen wird, ist dagegen nicht mehr zu ändern. Man hat - und vielleicht ist das auch gut so - den Abstieg aus der 1. Liga fast schon wieder vergessen. Ein Ärgernis bleibt er dennoch, weil er mit besseren Personalentscheidungen im Januar vermeidbar gewesen wäre.

Es ist diese Erkenntnis, die Clubchef Martin Kind veranlasst hat, das Profiunternehmen 96 zu verändern. Durch einen mit viel Einfluss ausgestatteten Aufsichtsrat Martin Andermatt hat er für mehr sportliche Kompetenz gesorgt. Und mit Gerhard Schröder als Aufsichtsratschef ist ihm ein Coup gelungen, der dank der Integrationskraft des Altkanzlers genauso wichtig werden könnte wie ein neuer Außenverteidiger.

96 rüstet sich für die Rückkehr in die 1. Liga. Bleibt 96 Zweiter, wäre es der schönste zweite Platz der Clubhistorie.

Die Hinrunde von Hannover 96 kann sich sehen lassen, findet Stürmer Martin Harnik, der mit seinen Toren zu den Leistungsträgern der "Roten" in der Hinrunde zählte. Ihn haben nur die Italiener aus Sandhausen geärgert.

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Heiko Rehberg 21.12.2016