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Sport lokal „Es ist noch nicht vorbei“
Sportbuzzer Sport lokal „Es ist noch nicht vorbei“
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22:10 29.04.2018
Symolbild Quelle: Archiv
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Waltringhausen

Die HSG hat noch eine Chance am letzten Spieltag, weil der VfL Wolfsburg sein Spiel beim TuS Bergen verlor und nur noch einen Punkt vor der HSG steht. „Das war ein Spiel, das alles hatte, was der Abstiegskampf hergibt – von beiden Mannschaften“, erklärte Coach Frank Käber. In diesem Spiel verhinderte insgesamt eine gut bekannte und große Schwäche der HSG einen Heimsieg: die schlechte Chancenverwertung.

Vor allem in Hälfte eins erarbeiteten sich die Gastgeberinnen Großchancen, vergaben jedoch zu viele und mussten sich mühen, um zur Pause mit einem knappen 15:16-Rückstand in die Kabine zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel erkämpften sich die Gastgeberinnen zunächst den Ausgleich und dann das 26:23 (53.). In den Schlussminuten schaffte es die HSG nicht, einen knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, kassierte eine Minute vor Spielende das 29:29. Bei eigenem Ballbesitz lief der letzte Angriff ins Leere. „Der letzte Pass hat nicht gesessen. Aber es ist noch nicht vorbei“, sagte Käber. HSG:

Pinkenburg 13/8, Jahn 4, Nagel 4, Strothmann 3, Rohrssen 3, Brockmann 1, Schindler 1/1. Männer: HSG Schaumburg Nord – HSG Nienburg 27:25 (12:14).

Zweiten Tabellenplatz verteidigt

Am vorletzten Spieltag der Saison schaffte die HSG Nord den Heimsieg erst in der zweiten Halbzeit. Der zweite Tabellenplatz wurde so verteidigt. Die HF Helmstedt-Büddenstedt blieben als Dritter durch den 37:36-Heimsieg über die SF Söhre punktgleich.

„Wir haben in der Abwehr mit einer starken Torhüterleistung gut gestanden. Es war ein harter Arbeitssieg, den wir so gern mitnehmen“, sagte Coach Sebastian Reichardt. „Schaumburg hat am Ende weniger Fehler gemacht und hatte hinten raus die bessere Torhüterleistung“, meinte Gäste-Coach Claas Wittenberg.

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste die bessere Körpersprache, brachten die Gastgeber 5:10 (17.) in Rückstand. Die hatten mit Niklas Blomberg einen gut aufgelegten Torhüter, der einige Chancen wegnahm. In der Folge leisteten sich die Gäste einige Fehler, schliefen dreimal in der Abwehr und schon waren die Gastgeber beim 11:12 (27.) wieder dran. Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG Nord deutlich mehr Engagement, ging geradliniger Richtung Tor. Das Spiel blieb über 16:16 (34.) eng. Marcel Rose, der die beste Abschlussquote aufwies, erzielte mit dem 21:21 (49.) und dem 26:22 (57.) entscheidende Tore zum Sieg. HSG Nord:

Rose 9, Hengst 6, Lüer 3, Dohmeier 2, Graafmann 2/2, Blazek 2, Müller 2, Thieme 1. hga

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