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16:35 12.03.2018
Gintautas Juchna und der TSV Hagenburg verlieren trotz einer Klasseleistung gegen Hannover 96.  Quelle: hga
Landkreis

TSV HagenburgHannover 96 6:9. „Wir waren mit unserer Leistung ganz nah dran“, erklärte Teammanager Wolfgang Linke, für den der gute Abschied aus der Liga Priorität hat. „Ich selber höre auf“, unterstrich Linke seinen schon vor längerer Zeit gefassten Entschluss. Nach Lage der Dinge wird das vermutlich auch einen Rückzug der Ersten aus der Oberliga nach sich ziehen.

 Hannover 96 bot seine stärkste Mannschaft auf. Das reichte zunächst nicht, im oberen Paarkreuz gewannen Gintautas Juchna und Rimas Lesiv ihre Einzel gegen Richard Hoffmann und Zak Wilson. Im Spiel von Lesiv gegen die Nummer eins der Gäste, Richard Hoffmann, zeigte sich der 96er zunehmend entnervt. Auch im vierten Aufeinandertreffen musste sich Hoffmann dem jungen Litauer beugen.

 Im mittleren Paarkreuz hatte Andrius Preidzius Pech, als er gegen Sven Kath verlor. Im fünften Satz stand es 9:9, Kath holte den Punkt zum 11:9 per Netzroller. Damit hatte der Gast zum 6:6 ausgeglichen, gewann die folgenden drei Einzel und entschied das Spiel für sich. „Es hat halt nicht ganz gereicht“, resümierte Linke ein Spiel, in dem die Gastgeber eine Klasseleistung ablieferten.

Hannover 96TSV Algesdorf 9:3. Es war die dritte Niederlage in Folge, aber Spielertrainer Lars Petersen blieb gelassen: „Es klingt komisch, aber ich bin zufrieden.“ Zunächst einmal kamen sein Bruder Jörn und er nach ihren Verletzungsproblemen gut durch ihre Spiele, die Blessuren waren abgeklungen. Insgesamt resümierte der Spielertrainer eine gestiegene Leistungskurve seiner Mannschaft, auch wenn nur Lars und Jörn Petersen die Punkte holten. Zu Beginn im Doppel, dann gewann Lars sein Einzel gegen Zak Wilson, Jörn seines gegen Ondrej Kunz. Das war es dann, Patrick Schöttelndreier suchte vergeblich eine adäquate Form.

 „Das kann dann so passieren, es ist ein unangenehmer Gegner“, meinte Lars Petersen. Wenn man so weiterspiele, dann reiche es für den Klassenerhalt, so der Coach. Viele Gelegenheiten gibt es aber nicht mehr, drei Spiele verbleiben noch bis zum Saisonende. hga