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Sport lokal „Fühle mich pudelwohl“
Sportbuzzer Sport lokal „Fühle mich pudelwohl“
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10:00 29.12.2017
Lukas Tadge (rechts) nutzt seine Schnelligkeit aus und erzielt ein Tor für den VfL 1877 Stadthagen. Quelle: hga
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Stadthagen

„Ich habe das Spektakel im Fernsehen verfolgt, war total begeistert“, sagt der Stadthäger. Sein Vater Heiko, ein bekannter Politiker im Landkreis, habe ihn damals zum VfL gebracht, unter Jugendtrainer Uwe Beyer wurden die ersten Trainingseinheiten absolviert. „Am Anfang war es nur Prellen mit dem Ball“, erinnert sich Tadge. Er ist dabei geblieben, hat den Tennisschläger und die Fußballschuhe in die Ecke gelegt. „Ich habe zwar noch mal beim TSV Eintracht Bückeberge gekickt, aber beides zusammen ist halt schwer machbar.“ Dennoch lassen ihn beide Sportarten nicht los: „Ich schaue mir aber lieber Handball- als Fußballspiele an. Das ist einfach unterhaltsamer“, sagt Tadge, der die TSV Hannover-Burgdorf und den TSV GWD Minden sympathisch findet, im Fußball aber Hannover 96 die Daumen drückt.

Keine Lust auf andere Teams

In höhere Ligen oder zu anderen Vereinen zieht es das Talent nicht. „Ich habe mal ein Probetraining in Hameln absolviert, aber schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist.“ Die langen Anfahrten seien zu aufwendig, zudem müsse man sich in diesen Teams erst einmal durchsetzen, so der Linksaußen, der ab und an auch auf der anderen Seite des Spielfeldes aushelfen muss. „Das geht auch mal, aber der Wurfwinkel ist dann viel schlechter“, erklärt Tadge und fügt an: „Die meisten Torhüter haben schnell raus, dass ich Rechtshänder bin.“ Im Team des Regionsoberligisten ist er längst eine feste Größe, spielt seine Schnelligkeit gern bei Tempogegenstößen aus und hat im Abschluss meist eine gute Quote. „Ich denke, das ist ganz in Ordnung so.“

Beim VfL stimmt der Zusammenhalt, auch wenn es in der aktuellen Saison gilt, den Abstieg zu verhindern. Das war in den vergangenen Jahren nach dem Aufstieg noch anders. „Wir haben diesmal mit Verletzungen zu kämpfen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, sagt Tadge. Er selbst sei zu Saisonbeginn ebenfalls verletzt gewesen oder auch mal in den Urlaub gefahren. „Wenn wir alle da sind, läuft es auch – wie beim 35:22 Heimsieg gegen die HSG Hannover-West.“ Mit Freunden – wie VfL-Mittelmann Nico Harmening – zu spielen, mache Spaß, „da ist eine höhere Spielklasse nicht wirklich wichtig.“ Im Verein übernimmt der 22-Jährige auch außerhalb des Spielfeldes Verantwortung, hilft in der Spartenleitung mit. „Der VfL ist der größte Verein in Stadthagen, da gibt es genug zu tun.“ Außerdem müsse die Jugendarbeit forciert und der Nachwuchs in den Herrenbereich integriert werden.

Aktiver "Junger Bürger"

Auch privat ist der Stadthäger bodenständig und in der Kreisstadt fest verwurzelt. „Grüß mal den Papa“, bekommt er öfter zu hören, hat aber mit Politik „null komma nichts am Hut“, engagiert sich dafür aktiv bei den „Jungen Bürgern“ und ist ein Gesicht des Schützenfestes. „Ich fühle mich hier pudelwohl und sehe derzeit keinen Grund, woanders zu leben“, meint der Handballer, der auch beruflich im Landkreis Anker geworfen hat. Bis Jahresende ist der Bankkaufmann noch als Kundenberater in der Sparkassen-Geschäftsstelle Meerbeck tätig, bevor es 2018 in Lindhorst einen beruflichen Aufstieg gibt. Der ist in sportlicher Hinsicht in der laufenden Serie bereits abgehakt. Aber: „Mit dem VfL irgendwann aufzusteigen, wäre geil.“

Im Januar findet mit der Europameisterschaft wieder ein handballerisches Großereignis statt. Die deutschen „Bad Boys“ wollen den Titel verteidigen. Mal sehen, ob der Stadthäger Handball erneut profitieren kann. uk

Das war Christmas-Rock der anderen Art und ein versöhnlicher Jahresabschluss: Die Handballer des Erstligisten TSV GWD Minden haben im Duell mit der HSG Wetzlar alle Besinnlichkeit abgelegt und das Duell mit dem Tabellennachbarn durch eine bärenstarke Willensleistung mit 26:24 (12:13) verdient gewonnen. „Ich bin froh, dass wir das blöde Spiel in Lübbecke zumindest punktemäßig vergessen machen konnten“, sagte GWD-Trainer Frank Carstens, der aber auch einräumte, dass es nach der 22:29-Niederlage im Derby nicht leicht gewesen sei, über die Feiertage die nötige Spannung aufzubauen.

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Die Volleyballerinnen des Verbandsligisten Team Schaumburg (SHG) haben ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten GfL Hannover III 2:3 (28:30, 25:16, 17:25, 28:26, 10:15) verloren. „Leider haben wir unser Ziel nicht erreicht“, erklärte Teamsprecherin Gesa Busche.

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