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Sport lokal HSG Exten-Rinteln schafft den Aufstieg
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16:17 05.03.2018
Die HSG Exten-Rinteln steigt souverän in die Landesliga auf. Quelle: tol
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Vor der Saison 2016/2017 steckten Trainer Saulius Tonkunas und die beiden Macher Christian Winter und René Langejürgen die Köpfe zusammen und diskutierten über die sportliche Ausrichtung des Regionsoberligisten. Um der guten Nachwuchsarbeit, eine interessante Zukunft zu bieten, ließ der HSG-Coach seine guten Kontakte nach Litauen aufleben. Mit Eimantas Grimuta und Rosvaldas Ramunis spielten zwei Landsleute des Trainers für die HSG. Grimuta glänzte am Kreis, Ramunis im Rückraum. Das Torhüter-Duo Marcel Leye und Max Tebbe zeigte ganz starke Leistungen und sie entnervten mit tollen Paraden die gegnerischen Angreifer. Tomas Tonkunas führte Regie, Alexander Ermakov, Stefan Bergmann, Manuel Stundner, Steffen Seifert, Tobias Albrecht, Muhammed Karabiyik, Tobias Wendt und Benjamin Schumann machten die Abwehr dicht und sorgten für Tore. Als Ergänzungsspieler fungierte Justus Tebbe, Niklas Hammelmann fiel verletzungsbedingt das komplette Jahr aus. Zum Trainerteam gehört noch Co Torsten Mischke und Jana Pollmann als Betreuerin.

Souverän marschierte die HSG zur Meisterschaft. Mit 20 Siegen, zwei Unentschieden und nur zwei Niederlagen schloss die HSG die Serie mit 42:6 Punkten ab. Erst am 12. März gab es im 18. Saisonspiel die erste Niederlage. Drei Spieltage vor Saisonende sicherte sich die HSG den Aufstieg in die Landesliga. In Badenstedt feierte die HSG einen 29:26-Erfolg. Mit einem Bus voll Zuschauern und mit vielen angereisten Fans wurde dann zusammen mit der Mannschaft bis in die Morgenstunden der Aufstieg gefeiert. Da zeigte sich, dass die HSG nicht nur Handball spielen kann, sondern auch richtige Feierbiester in ihren Reihen hat.

Aber es war auch nicht alles Gold was glänzt. Während der Saison trennte man sich von Torjäger Ramunis. Der eigenwillige Rückraumhüne passte menschlich einfach nicht ins Team. Trotzdem gelangen die Staffelmeisterschaft und der Landesliga-Aufstieg souverän. seb

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