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Sport lokal HSG Exten-Rinteln verzichtet auf die Abwehr
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09:04 30.04.2018
Symbolbild Quelle: Archiv
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Es sei das erwartet schwere Spiel gewesen. „Leider mit dem schlechteren Ende für uns“, sagte Bernd Rindfleisch, Coach der Gastgeberinnen. Seine Mannschaft habe ein ordentliches Spiel gemacht, die rote Karte für Merle Rindfleisch (49.) habe es nicht einfacher gemacht, so der Coach. Auhagens Coach Bernd Schramme sah einen verdienten Sieg. „Großenheidorn hat hervorragend gekämpft, aber man muss auch ein bisschen Handball spielen können“, erklärte Schramme. MTV Großenheidorn:

Hogrefe 7/3, M. Rindfleisch 4, Röhrkasten 3, Schirmer 3, Battermann 3, N. Rindfleisch 2, Lindsay 2, Lodzig 1, Schröpfer 1. MTV Auhagen:

Vogt 8, Krisiunaite 7/3, Mizutyte 7/2, Langhorst 3, Balken 3, Konsog 1/1, Vogler 1. Männer: MTV Großenheidorn II – SV Alfeld 20:26 (6:11).

"Wir haben so viel verknallt"

Die Gastgeber waren bedient und resümierten nüchtern einen schlimmen Auftritt. „Wir waren schlicht und ergreifend zu schlecht, wir haben so viel verknallt“, sagte Timm Helmer vom Trainerduo Helmer/Bertrand Salzwedel. Auch wenn die Mannschaft aus der Zweiten, Dritten und A-Junioren zusammengewürfelt war, diese Fehler seien nicht zu entschuldigen, so Helmer. Erst nach einer knappen Viertelstunde gelang den Gastgebern der zweite Treffer zum 2:6. Sechs Tore in der ersten Halbzeit zeigten das ganze Dilemma. Alfeld war nicht überragend, hatte es aber durch die vielen Fehler der Gastgeber viel zu leicht. MTV:

Bretz 7, Otte 3, Bredthauer 3/1, Orths 2, Appel 2, Koy 1, Möller 1, Kaßbaum 1. HSG Exten-Rinteln – TV Eintracht Sehne mit 29:36 (11:20).

Nach einer desolaten Vorstellung rückt der Abstieg für die Handballer der HSG Exten-Rinteln immer näher. Das Defensivverhalten der HSG war unterirdisch, die Rückwärtsbewegung klappte nicht. Sehnde lag 8:2 in Führung (14.) und baute den Vorsprung zur Pause auf 20:11 aus. Auch die zweite Halbzeit wurde nicht viel besser, die HSG Exten-Rinteln verzichtete weiter auf eine Abwehrarbeit und so entwickelte sich ein munteres Preisschießen. Nach Toren für die HSG, antwortete Sehnde stets mit einer schnellen Mitte und schon lag der Ball keine zehn Sekunden später wieder im HSG-Kasten. Am Ende stand eine deprimierende 29:36-Pleite auf der Anzeigetafel. HSG-Coach Tonkunas war nach Spielende völlig konsterniert: „So werden wir kein Spiel mehr gewinnen.“ HSG:

Jurys 14, Seifert 3, Lysenko 1, Lehmann 1, Stundner 2, Grimuta 7, Tonkunas 1. hga

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