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Sport lokal Kein Durchkommen gegen den Tabellenführer
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08:37 06.11.2018
SGR-Offensivkraft Sophia Burkowski (links) bleibt wie ihre Mitspielerinnen gegen den HSC ohne Torerfolg. Quelle: bor
Rodenberg

Schon nach zwölf Minuten geriet die SG nach einem Patzer der Hintermannschaft in Rückstand. Leonie Dombrowa hatte keine Mühe, für den HSC zu versenken. Die SGR tat sich schwer gegen den Spitzenreiter. „Wir waren immer wieder viel zu weit weg von den Gegenspielerinnen“, hielt Rodenbergs Trainer Andreas Schrader fest. Dies nutzten die konzentriert auftretenden Gäste zu schnellen Vorstößen. Ungenaue Pässe der SGR führten zu zahlreichen Ballverlusten und Kontern der Gäste. In der 61. Minute bekam die Rodenberger Torfrau Nele Kuckuck einen aufsetzenden Schuss von HSC-Spielerin Laura Meyer nicht zu fassen. Die SGR lief nun einem 0:2-Rückstand hinterher. Das Team ließ sich nicht hängen. Die klareren Chancen hatte jedoch der HSC. Eine davon nutzte in der 65. Minute Vivien Wittrin zum 3:0.

SGR: Kuckuck, Priesett, Hesse (52. Golombek), Wittekindt, Homeyer, Otto, Burkowski, Hilmer (73. Scherf), Korte (46. Zeugner), Kölling. DJK Sparta Langenhagen – SC Deckbergen-Schaumburg 1:4.

Die Frauen des SC Deckbergen-Schaumburg konnten sich gegen den Tabellenletzten, der DJK Sparta Langenhagen, durchsetzen und so den Relegationsplatz verlassen. „Ein wichtiger Sieg, aber auch eine Pflichtaufgabe“, weiß SC-Trainer Michael Meyer das Spiel einzuschätzen. Dabei verlief der Auftakt nicht nach Maß: In der siebten Minute brachte Nabila Hamijou die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Doch kurz vor der Halbzeit gelang Annika Ebbighausen aus 25 Metern noch der verdiente Ausgleich (41.). Nach der Halbzeitpause war es wieder Ebbighausen, die mit einem Fernschuss aus 20 Metern auf 2:1 erhöhte. Das verdiente 3:1 erzielte Lena Sophie Wenzig nach einem Steilpass in die Spitze (76.). Den 4:1-Endstand stellte Emely Niemann (89.) per Kopf nach einer Flanke von Julia Remmers her. Da die Gastgeber aus Personalmangel am Ende nur noch mit acht Spielerinnen auf dem Platz standen, bemängelt Meyer das clevere Ausspielen.

SC: Schake, Listchel (77. Kerner), Remmers, Niemann, Bredemeier, Wenzig, Linke, Danziger Jochens, Hülsmann, Ebbighausen. isa