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Sport lokal MTV Großenheidorn steigt in die 3. Liga auf
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13:14 16.04.2018
Die Mannschaft des MTV Großenheidorn feiert mit den Fans den Aufstieg in die 3. Liga. Quelle: hga
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Waltringhausen

Als die Schlusssirene ertönte, löste sich die Radbach-Arena in Jubel auf. Während Fans und Mannschaft der HSG Schaumburg Nord enttäuscht dastanden, vereinten sich die zahlreichen Fans aus der Seeprovinz und der neue Meister in Jubeltrauben. Sektkorken knallten, die entsprechenden Duschen folgten. Wer keinen Sekt zur Hand hatte, griff zur Bierflasche. Vom feuchtfröhlichen Überschwang blieb keiner verschont, schon gar nicht Coach Marc Siegesmund. Den Meistertrainer erwischte es gleich vierfach beim Siegerfoto.

Spiel vor ausverkaufter Halle

Um 17.30 Uhr meldete die HSG „ausverkauft“. Nur einer spielte nicht mit: Die Mannschaft des Gastgebers. Beim Warmmachen war die Anspannung auf beiden Seiten noch spürbar gewesen, kein Scherzen, kein Lachen, stattdessen volle Konzentration. Ins Spiel nahmen diese aber nur die Gäste mit.

Bereits in der siebten Minute lag die HSG 1:4 hinten, da hatte MTV-Torhüter Lars Pommer einen Siebenmeter gehalten, Till Hermann drei Tempogegenstöße gelaufen. Die Gastgeber waren für ihre Fehler bestraft worden. Diese zogen sich wie ein roter Faden durch das Spiel, dazu kam eine fehlende Körpersprache, der wirkliche Wille zum Erfolg.

„Wir haben heute nicht unsere Leistung abgerufen"

„Erst mal meine Glückwünsche an Großenheidorn, sie haben verdient die Meisterschaft geholt, sind das beste und konstanteste Team in diesem Jahr“, sagte HSG-Coach Sebastian Reichardt, bevor er mit seiner Mannschaft ins Gericht ging. „Wir haben heute nicht unsere Leistung abgerufen, vor allem im Angriff zu viele technische Fehler, zu viel Verschuss. Wir haben viele falsche Entscheidungen getroffen und Pommer zum Weltmeister geschossen“, zählte der Coach die Gründe für die Pleite auf. „In so einem Spiel kann man sich zwei Ausfälle erlauben, aber nicht eine komplette Mannschaft“, erklärte Reichardt.

„Ich hatte nicht das Gefühl, wir würden überdrehen. Trotz dieser ganzen Brisanz haben wir klaren Kopf behalten“, lobte Siegesmund seine Mannschaft. Die Abwehr mit Lars Pommer dahinter habe hervorragend gespielt. „Das es so viele Tore werden, damit habe ich auch nicht gerechnet, die Jungs waren hoffnungslos überlegen“, so der Coach.

Neuer Meister blieb bis zur Schlusssirene abgezockt

Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel für die HSG beim 14:23 endgültig gelaufen, vor allem an die zehn Tempogegenstöße von Till Hermann setzten den Gastgebern zu. Die gaben sich zunehmend auf, der neue Meister blieb bis zur Schlusssirene abgezockt und schoss den Gegner ab. HSG: Rose 9, Hengst 4, Reinsch 2, Lüer 2, Thieme 2, Schulz 1, Müller 1, Blazek 1, Dohmeier 1.

MTV: Till Hermann 11, Niklas Hermann 9/2, Buhre 5, Ritter 3, Hillebrandt 2, Bokeloh 2, Bretz 2, Nolte 1.

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