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22:15 25.09.2015
Mindens Kreisläufer Joakim Larsson (vorne) muss gegen Wilhelmshaven auch in der Abwehr seinen Mann stehen. Quelle: uk
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Handball

Um es mit den Worten von GWD-Trainer Frank Carstens zu sagen: „Die Performance könnte ein bisschen satter sein.“ Gemeint ist der Zittersieg gegen Saarlouis. Der Sieg war knapp und erkämpft. Das zumindest habe gestimmt, so Carstens, seine Mannschaft habe in der zweiten Halbzeit dagegen gehalten. „Wir sind voll da gewesen“, weiß Carstens. Mehr aber auch nicht.

 In der vergangenen Saison hat man sich bei GWD bereits über eine knappe Niederlage beim THW Kiel gefreut. Nach dem Abstieg ist mehr Druck im Kessel, nicht nur die Zuschauer erwarten herausgespielte Siege. Nach vier Spieltagen stehen die Mindener auf einem Aufstiegsplatz, es ist also noch nichts passiert. „Wir haben noch kein Spiel verloren“, sagt Carstens. Da die Alarmglocken schrillen und dem einen oder anderen Spieler „die letzten Prozente an Einstellung gefehlt haben, hat der GWD-Coach seinen Spielern unter der Woche den Spiegel vorgehalten. Die Erkenntnis: „Wir wollen und müssen besser spielen.“

 Gegen den gut in die Saison gestarteten WHV steht den Ostwestfalen eine anspruchsvolle Aufgabe ins Haus. „Das ist kein typischer Aufsteiger“, hat der Coach erkannt. Der Gegner spiele konstant und homogen, habe weder Stärken noch Schwächen, so Carstens. „Sie sind gut organisiert“, warnt Carstens vor erneutem Leichtsinn gegen den Tabellenfünften.

 Dabei wird sich die Personalsituation bei GWD nicht verbessern. Abwehrchef Magnus Jernemyr (Achillessehnen-Reizung) soll noch aussetzen. Dalibor Doder (muskuläre Probleme) und Torschützenkönig Aleksandar Svitlica (Waden-Zerrung) mussten mit dem Training aussetzen. Nenad Bilbija macht eine Bronchitis zu schaffen. uk

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