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Sport lokal Reese ist nicht zu stoppen
Sportbuzzer Sport lokal Reese ist nicht zu stoppen
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18:35 12.03.2018
Rika Muschiol und Marisa Reese stoppen Extens Kreisläuferin Kirstin Voß (Mitte). Quelle: tol
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HSG Exten-Rinteln – HSG Schaumburg Nord II (15:17 (8:9). Als die Partie angepfiffen wurde, saß Extens Trainer Torsten Mischke allein auf der Bank. Der HSG Exten standen bis zur 12. Minute nur sieben Spielerinnen zur Verfügung. mit Jana Bender, Neslian Boga und Therese Philippzig noch drei A-Juniorinnen dazu, die zuvor in Hannover ein Punktspiel absolvierten.

 Die Gastgeberinnen starteten aber gut in die Partie und führten nach 15 Minuten mit 5:3. Die HSG Exten blieb im Rückraum blass, erzielte in 60 Minuten nur ein Tor aus der zweiten Reihe, die Nordreserve zeigte sich von der Siebenmeterlinie ganz schwach und traf nur einen von sechs.

Die Gäste glichen zum 8:8 (25.) und gingen mit einem knappen 9:8-Vorsprung in die Halbzeit. In dem Duell auf Augenhöhe stieg dagegen die Fehlerquote ins Unermessliche. Die HSG Nord setzte sich auf 12:15 (47.) ab. In dieser Phase war Marisa Reese (8 Tore) nicht zu stoppen. Vier Sekunden vor dem Abpfiff machte Nina Bade mit dem 17:15 den Auswärtssieg der HSG Nord perfekt.

MTV Großenheidorn II – TuS Empelde II 27:22 (16:13). MTV-Coach Gerd Müller war begeistert: „Unglaublich, ich habe nicht gedacht, dass die Mannschaft so spielen kann“. Zu Beginn kassierte der MTV einige Tempogegenstöße zum 4:8 (10.). Dann folgten zehn wahnsinnige Minuten, die Gastgeberinnen erzielten zehn Tore in Folge zum 14:8 (21.). Über 25:20 (51.) ließen die Seeprovinzlerinnen nichts mehr anbrennen. „Es hat alles gepasst“, sagte Müller. MTV: Meyer 7/2, Porwit 6/3, N. Rindfleisch 6, Schwinn 3, Pickert 2, De Riese 2, Kühl 1.

Männer: HSG Schaumburg Nord II – TuS Vinnhorst 24:25 (9:13). „Sie haben alle eine gute Leistung gezeigt“, freute sich Coach Dirk Göbel über den Auftritt seiner Mannschaft gegen den Tabellenführer. Die sei eben nicht eingespielt, woraus in der ersten Halbzeit viele technische Fehler resultierten, die Tempogegenstöße nach sich zogen. Im Spielverlauf wurde das besser, Henrik Meier und Frederik Philipps lieferten in der Abwehr eine starke Leistung. Dahinter stand mit Dominik Rasche ein sicherer Torwart. In den Schlussminuten, vor allem beim 23:22 (58.) der HSG, wurde der Ligaprimus ziemlich nervös. Aber nicht nervös genug, binnen einer Minute lag die HSG 23:25 hinten, der Treffer zum 24:25 durch Thorben Menzel kam zu spät.

HSG: Lattwesen 8/2, Hecht 6, Philipps 5, B. Kleine 2, Menzel 2, Bode 1.

HSG Hannover-Badenstedt – VfL 1877 Stadthagen 26:26 (11:13).   In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel zeigte der Gast in den letzten zehn Minuten Moral, holte drei Tore Rückstand auf und rettete drei Sekunden vor dem Abpfiff durch einen von Markus Schulze verwandelten Siebenmeter einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. „Der Siebenmeter war berechtigt. Unsere Deckung hat in der Schlussphase wieder kompakter gestanden. So ist uns nach dem 20:23 noch die Aufholjagd gelungen“, sagte VfL-Teamsprecher Lukas Tagde. Bis zum 8. April sei spielfrei, „dann geht es in die entscheidende Phase der Saison, so Tadge.

VfL: Harmening 3, Tadge 3, Baumgarten 7, Pöppel 1, Spiekermann 1, Krückeberg 1, Schulze 2, Leinert 5, M. Fischer 3. hga, uk, seb

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