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Sport lokal Rintelner Segelflieger bester Nordklub
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16:19 05.03.2018
Adrian Glauner ist der Nachwuchspilot im Team des LSV Rinteln. Der Newcomer gehört in seiner ersten Bundesliga-Saison gleich zu den fleißigsten Punktesammlern. Quelle: peb

Den Kern des 28-köpfigen Bundesliga-Teams bilden Reinhard Schramme, Karl-Heinz Dietrich, Stephan Beck, Carsten Kopsieker, Wilhelm Wielage, Rolf Bödeker, Stefan Bachmann, Volker Fiebig, Thomas Schubert, Gerd Bullerdieck, Ulrich Kaiser, Dietmar Heintze, Christoph Bäßler, Frank Selsemeier, Thomas Himmelsbach, Eckhard Anderten, Wilhelm Schneider, Martin Schollerer, Gero Kuhlmann, Norbert Siebert, Carsten Seehof, Karsten Fahrenkamp und Adrian Glauner.

In der 1. Bundesliga sind 30 Teams vertreten. Die Bundesliga-Wettkämpfe werden immer am Sonnabend und Sonntag ausgetragen. Der Verein mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit bekommt am Ende des Wettkampfes 20 Punkte, der Zweitplatzierte 19 und der 20. noch einen Punkt. Die drei schnellsten Flüge eines Vereins gelangen pro Wochenende in die Wertung.

Die fleißigsten Punktesammler waren Routinier Schramme, Nachwuchspilot Glauner, Wielage, Bödeker, Bachmann und Kaiser.

Aber auch außerhalb der Bundesliga-Wettkämpfe haben die Piloten des LSV Rinteln für Aufsehen gesorgt. Stephan Beck nahm an den Weltmeisterschaften in der Offenen Klasse in Benalla (Australien) teil und belegte mit seinem Team den elften Platz. Bei den Deutschen Meisterschaften in Stendal flog Reinhard Schramme in der 18-Meter-Klasse auf Rang sieben, und Stephan Beck kam in der Offenen Klasse auf Platz zehn. Im Mai 2017 gelangen Beck und Schramme gemeinsam mit Ko-Pilot Bödeker als erste Piloten des LSV Rinteln die ersten 1000-Kilometer-Streckenflüge im reinen Segelflug mit Start und Ziel in Rinteln. Schramme war im Jahr 2017 der schnellste Segelflieger in Deutschland, europaweit landete er auf Platz fünf, weltweit auf Rang neun.

Die Ergebnisse und Platzierungen in der Bundesliga sind immer stark abhängig von den Wetterverhältnissen. In der Saison 2017 waren die Teams aus dem Süden der Republik oft bevorteilt. Es gab sogar Wettkampftage, an denen die LSV-Piloten gar nicht starten konnten. Vielleicht wäre für das Team aus Rinteln sonst sogar ein Platz auf dem Treppchen herausgesprungen.

Die Wünsche für die Saison 2018 lauten: einen Platz unter den Top Ten sowie bessere Flugbedingungen als in der Saison 2017. peb