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Sport lokal Rodenberg wehrt sich zu spät
Sportbuzzer Sport lokal Rodenberg wehrt sich zu spät
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20:00 03.10.2017
Maike Wittekindt (links) erzielt für Rodenberg den Anschlusstreffer. Quelle: hga
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 Es war eine vermeidbare, die Gäste waren spielerisch keine Macht. Der Unterschied: Hannover ging entschlossen in die Zweikämpfe und investierte viel Laufarbeit. Erst in den letzten 20 Spielminuten hielt Entschlossenheit in das Spiel der SGR Einzug. „Das muss von der ersten Minute an passieren, das energische Draufgehen und den Ball haben wollen“, sagte Coach Andreas Schrader.

 Beim Beginn der Gegenwehr lagen die Gastgeberinnen durch Tore von Janine Protzek (26.) und Lisa Iwanetzki (47.) 0:2 hinten. Dabei sah die SGR-Abwehr jeweils nicht gut aus. Hannover wackelte unter dem plötzlichen Druck sofort, Maike Wittekindt verkürzte auf 1:2 (81.). Hannover spielte auf Zeit, Rodenberg zahlte für die späte Gegenwehr Lehrgeld.

 SGR: Kuckuck, Priesett, Wolter, M. Wittekindt, Golombek, Homeyer (79. Hering), Otto, Burkowski, Leffers (67. A. Wittekindt), Hilmer (60. Pfingsten), Kölling. SG Schamerloh – SC Deckbergen-Schaumburg 0:1.

 

 Mit dem Auswärtssieg setzen sich die SC-Frauen in der Spitzengruppe fest. Das Team war sofort in der Partie, Lena Wenzig und Teresa Rovelli verpassten eine Hereingabe von Julia Linke um Haaresbreite, Annabel Böhme traf die Latte. Die Gäste-Defensive arbeitete gut, Pia Litschel und Lea Buddensieck meldeten den SG-Top-Sturm mit Juliane Meier und Johanna Schröder komplett ab. So waren Torchancen auf beiden Seiten in der ersten Hälfte Mangelware. Nach dem Seitenwechsel spielte der SC gradliniger und schneller nach vorne. Nach einer schönen Kombination über Linke und Wenzig brauchte Rovelli die Kugel nur noch zum 1:0 (53.) einschieben. Der SC blieb am Drücker und hatte vier Großchancen. Wenzig verfehlte das Ziel nur hauchdünn, Rovelli und Böhme scheiterten an SG-Torfrau Marie-Christine Zietlow. Schamerloh warf in der Schlussviertelstunde alles nach vorne, es reichte aber nur zu zwei harmlosen Abschlüssen von Schröder (80.) und Meier (87.). Der SC schaukelte den knappen Vorsprung gekonnt über die Zeit. „Das war wieder eine starke Teamleistung. Jeder arbeitet für den anderen“, lobte Schuba seine Mädels.

SC: Schake, Wenzig (75. Remmers), Litschel, Buddensieck, Lüttke, Linke (83. Beciri), Bredemeier, Hülsmann, Böhme (86. Niemann), Rovelli, Roos. Hannover 96 – SC Deckbergen-Schaumburg.

 

 Die Partie wurde am Montagabend kurzfristig abgesetzt. Fälschlicherweise gab Hannover 96 bei der Spielleitung an, dass sich beide Vereine auf den Anstoßtermin 18 Uhr geeinigt hätten. „Das war aber nicht der Fall. Wir hätten nur einem Termin zwischen 11 und 15 Uhr zugestimmt“, erklärt Trainer Florian Schuba. Der SC legte Einspruch ein und bekam Recht. Wann das Spiel neu angesetzt wird, steht noch nicht fest.  hga, seb

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