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Sport lokal Segelflieger des LSV trotzen Wetter
Sportbuzzer Sport lokal Segelflieger des LSV trotzen Wetter
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19:00 17.05.2018
Kurz vor dem Start holt sich Adrian Glauner (links) noch ein paar Tipps bei Reinhard Schramme ab. Quelle: PEB
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Rinteln/Kirchheim/Erbach

In den Thermikkarten zeigte sich für die Rintelner Segelflieger bereits am Freitag, wohin die Reise in der vierten Runde gehen würde, und dass man sich noch einmal auf die Fliegerkameraden verlassen musste, die auf dem 52. Internationalen Hahnweide-Wettbewerb in Kirchheim ihren letzten Wertungstag hatten.

Für einen breiten Streifen von der Nordseeküste bis zum Harz war für den Sonnabend nur sehr schwache Thermik vorausgesagt. Überall in Deutschland sollten sich die Piloten über gutes Wetter freuen können, nur der LSV Oldenburg, Bad Zwischenahn und der LSV Rinteln als einzige Bundesligavereine waren klar benachteiligt.

Überraschung am Abend

Die für Sonntag im westlichen Niedersachsen angesagten Unwetter veranlassten die LSV-Piloten, sich nicht allzu weit vom Heimatflugplatz zu entfernen.

Aber auf die Kameraden im Süden Deutschlands war Verlass. Am Sonnabend erflogen Adrian Glauner, Reinhard Schramme und Stephan Beck ordentliche Geschwindigkeiten und schoben sich auf Platz 15. Am Abend dann die Überraschung: Christine Grote war in Erbach bei Ulm gestartet und erwischte einen schnellen Flug. Der LSV verbesserte sich dadurch auf Platz 12. Damit verteidigte der LSV Rinteln den 13. Platz in der Gesamtwertung.

Rundensieger wurde der AC Lichtenfels aus Bayern. Platz zwei erflog die FG Schwäbisch Gmünd, der AC Bamberg landete auf Platz drei.

In der Gesamtwertung führt weiter der LSR Aalen (68 Punkte) vor der FG Schwäbisch Gmünd (63) und der LSG Bayreuth (61). Der LSV Rinteln ist auf Rang 13 mit 37 Punkten immer noch bester Nordklub. peb

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