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Sport lokal Steigern für die Überraschung
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10:01 24.03.2018
Verena Strothmann (Mitte) udn die HSG Schaumburg Nord wollen sich gegen den Northeimer HC durchsetzen.  Quelle: hga
LANDKREIS

In der Landesliga kämpfen die Herren der HSG Exten-Rinteln ebenfalls in der Außenseiterrolle gegen das Spitzenteam TSV Anderten II.

HSG Schaumburg Nord – Northeimer HC (Sa., 18 Uhr):

Nach zwei Siegen in Folge belegen die Gastgeberinnen den elften Tabellenplatz, den ersten möglichen Nichtabstiegsplatz. Allerdings steht der untere Teil der Tabelle sehr eng beieinander, bei noch fünf ausstehenden Spielen zählt jeder Punkt. Das Spiel gegen den Tabellendritten aus Northeim war schon seit längerer Zeit verlegt, kommt aus taktischer Sicht ungünstig, weil die HSG jetzt gegenüber der Konkurrenz vorlegen muss. Das verringert den Druck des Abstiegskampfes nicht.

„Ein Punkt ist nicht unmöglich“, meint Coach Frank Käber und hofft dabei auf eine Überraschung. Die tabellarische Lage weist den Gastgeberinnen eine deutliche Außenseiterrolle zu. Northeim gewann zuletzt beim Tabellenzweiten Hannoverscher SC, scheint in guter Form. Für die Gastgeberinnen bedeutet das, sich noch einmal in allen Mannschaftsteilen steigern zu müssen. „Und zwar jede einzelne Spielerin, alle müssen noch zulegen“, unterstreicht Käber die Notwendigkeit von bedingungslosem, vor allem im Angriff, fehlerfreien Einsatz.

In den nach Ostern verbleibenden vier Spielen muss die HSG dreimal auswärts antreten. Auch deshalb kommt diesem Heimspiel eine hohe Bedeutung zu. Dabei müssen die Schaumburger auf die aus privaten Gründen fehlende Sophia Nagel verzichten.

Herren: Landesliga: HSG Exten/Rinteln – TSV Anderten II (So., 17 Uhr):

Im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Hannover soll im Abstiegskampf Boden gut gemacht werden. Durch das Nachholspiel ziehen die Gastgeber nach Spielen mit der Konkurrenz gleich. Auf Rang 13 geführt hat die HSG nur einen Punkt Rückstand auf den Zwölften TuS Bothfeld, zwei Minuspunkte sind es zu den Plätzen zehn und elf. Um den Anschluss an diese sicheren Regionen nicht zu verlieren, muss ein Heimsieg her. Es bedarf aber einer ganz anderen Leistung als bei der 25:26-Pleite gegen den unmittelbaren Konkurrenten Hannoverscher SC vom vergangenen Wochenende.

„Wenn die Mannschaft mit dem Stress und dem Druck fertig wird, können wir gewinnen“, erklärt HSG-Coach Saulius Tonkunas. Es gibt aber die Hoffnung, dass die Gäste, für die es um nichts mehr geht, ihren Kader nicht mit Drittliga-Spielern aufrüsten. So oder so bleibt es die Aufgabe der Mannschaft, sich geschlossen zu präsentieren, vor allem die mögliche Leistung abzurufen. Ausreden gibt es jetzt nicht mehr, Außenseiterrolle hin oder her. Es müssen Punkte geholt werden, koste es, was es wolle. Bei einer weiteren Niederlage wird der Abstiegsrang untermauert.

Frauen: Regionsoberliga: MTV Rohrsen II – HSG Exten/Rinteln (So., 15.30 Uhr):

Die Gastgeberinnen stehen dabei als Vorletzter wie auch die Gäste als Achte unter Druck. Dabei trennen die Kontrahenten nur zwei Minuspunkte, da die Gastgeberinnen ein Spiel weniger absolviert haben. HSG-Coach Torsten Mischke erwartet einen aus der Oberliga verstärkten Gegner. Das war auch am vergangenen Wochenende der Fall, als Rohrsen, aus der Oberliga verstärkt, den Tabellenletzten Garbsener SC mit 32:8 abschoss.

„Ich finde diese Regelung wettbewerbsverzerrend, so hätten sie auch den Tabellenführer abgeschossen“, erklärt Mischke, der selbst weiter mit personellen Engpässen zu kämpfen hat. Der endgültige Kader wird sich erst kurzfristig herauskristallisieren. In Rohrsen gilt die Devise „irgendwie durchkommen“. Somit bleibt der HSG nur der Weg, den Abstiegskampf wörtlich zu nehme und über den Einsatz den möglichen Auswärtssieg zu holen. hga