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Sport lokal „Volker-Finke-Club“ TSV Stelingen gastiert im Bückeburger Jahnstadion
Sportbuzzer Sport lokal „Volker-Finke-Club“ TSV Stelingen gastiert im Bückeburger Jahnstadion
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20:22 10.02.2011
Nico Rüffer (rechts) hat in den Testspielen gute Leistungen gezeigt und ist vielleicht ein Kandidat für die Stammformation. Quelle: ph
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Das erste Spiel nach einer langen Winterpause ist immer eine Einstellungssache. Tiefer Boden, holpriger Platz – die VfL-Spieler müssen gewillt sein, an die Leistungsgrenze zu gehen, dann ist der nächste Heimdreier greifbar.
Trainer Timo Nottebrock kann auf eine intensive Vorbereitung zurückblicken: „Wir haben mit Dennis Peter, Nils Rinne und Bastian Schmalkoch wieder drei Spieler im Kader, die uns zum Ende der Hinrunde verletzt gefehlt haben. Das eröffnet mir einiges an Variationsmöglichkeiten. Mit Nico Rüffer und Moritz Heine spielten sich in den Tests außerdem zwei Youngster in den Vordergrund.“ Nottebrock hat also Alternativen und kann die Ausfälle von Martin Prange, Jean-Paul Thom, Jan Steininger und Timo Gaßmann kompensieren. Trotz Trainingsrückstandes gehört Nico Gutzeit am Sonntag zum Kader.
Der Kader der Stelinger ist mit einigen Hochkarätern bestückt. Ein Wiedersehen an alter Wirkungsstätte feiern die Ex-Bückeburger Michael Huntemann und Nicolas Reinhard, die jetzt beide für den TSV Stelingen die Fußballstiefel schnüren. Die Gäste verfügen über eine gut verteidigende Defensive, die TSV-Abwehr zählt zu den besten der Liga. Es hapert jedoch mit dem Toreschießen. Nur 20-mal konnte der TSV ein Tor bejubeln. Im Vergleich dazu erzielten die Bückeburger mit 40 Treffern die doppelte Anzahl.
Es könnte also ein Geduldsspiel für den VfL werden. Das Kunstrasentraining nutzten die Bückeburger, um im spielerischen Bereich zuzulegen. Das kämpferische Element ist ohnehin die große Stärke des Spitzenreiters. „Leidenschaft und Disziplin, diese Tugenden hat die Mannschaft verinnerlicht und wird sie auch am Sonntag abrufen müssen, um den TSV Stelingen in die Schranken zu weisen. Eine Top-Leistung ist erforderlich“, weiß Timo Nottebrock.
Ob am Sonntag im Jahnstadion wirklich gespielt werden kann, steht noch nicht zu einhundert Prozent fest. „Ich brenne, die Truppe brennt, jetzt muss es nur noch trocken bleiben, dann sehe ich gute Chancen, dass am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen werden kann“, erklärt Betreuer Murat Akgün.

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