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20:25 26.11.2017
Jasper Herbst und der MTV Großenheidorn II bezwingen den VfL Uetze. Quelle: hga
LANDKREIS

Ohne Fabienna Dretzke, Nicole Moses und Lena Nikolaus hatte Bernd Schramme vom Auhäger Trainerteam nur „sechseinhalb wirklich einsetzbare“ Spielerinnen an Bord. Melanie Konsog, Vilja Krisiunaite und Nina Langhorst spielte angeschlagen. In Hälfte eins fanden die Gastgeberinnen keine Einstellung zum Gegner, gingen mit einem 15:19 in die Pause. Dort setzte es eine deutliche Ansprache, Auhagen kam zurück und kämpfte. Agne Staskute schaffte in der 44. Minute den 22:22-Ausgleich. „Irgendwann hat es geklappt, weil uns der arrogante Gegner stark gemacht hat. Ich bin mit der Leistung zufrieden“, erklärte Schramme.

MTV:  Warnecke 9, Mizutyte 7, Krisiunaite 6, Staskute 4, Konsog 2/2, Binder 2, Langhorst 2. MTV Großenheidorn – HV Barsinghausen 23:19 (12:10).

 „Man muss das einfach mal als Arbeitssieg abhaken“, meinte Coach Bernd Rindfleisch. In einem zerfahrenen Spiel auf schwachen Niveau setzte sich der MTV ab dem 15:15 (43.) nach einer Steigerung der Konzentration verdient durch. Bis dahin hatte sich der MTV durch die langen Angriffe der Gäste einlullen lassen, kam nicht zum Tempospiel.

MTV: Schirmer 7/2, M. Rindfleisch 5, Lodzig 3, Schröpfer 3, Dreyer 3, Lindsay 2. Männer: MTV Großenheidorn – VfL Uetze 35:23 (15:11).

Der Aufsteiger erwies sich für die Oberliga-Reserve als unangenehmer Gegner. „So wie das Ergebnis, war das Spiel und der Verlauf nicht. Wir haben uns sehr, sehr mit dem unkonventionellen Spielstil der Uetzer schwer getan“, erklärte Bertrand Salzwedel vom MTV-Trainergespann Salzwedel/Timm Helmer. Die Gastgeber setzten sich über 5:4 (12.) auf eine 12:6-Führung (23.). Allerdings wurden in beiden Halbzeiten klarste Chancen verschossen. Ab dem 25:18 (42.) setzte sich die bessere Spielanlage der Seeprovinzler durch. „Vollkommen verdiente Punkte“, resümierte Salzwedel das Heimspiel.

MTV: Nolte 7, Neuenfeld 6, Kaßbaum 5, Appel 5/2, Orths 3, Bretz 3, Jagemann 3, Knobloch 2, Thisius 1. HSG Exten-Rinteln – TuS Bothfeld 29:30 (11:13).

 Die Hausherren starteten gut in das Kellerduell. In doppelter Überzahl führte die HSG schnell mit 4:2. Aber danach präsentierte sich der Aufsteiger völlig von der Rolle. 18 Fehlversuche auf der Liste. Zur Pause führte Bothfeld mit 13:11. Im zweiten Abschnitt ging die Berg- und Talfahrt der HSG munter weiter. Die Gäste erhöhten auf 15:11 (32.), doch die HSG kämpfte sich zurück ins Spiel, Alexander Ermakov (44.) markierte den 19:19-Ausgleich. Sechs Minuten vor dem Abpfiff führte die HSG mit 26:24, bleib aber im Angriff zu harmlos. Bothfeld kämpfte sich zurück, erzielte das 30:28 (57.). Ermakov verkürzte 50 Sekunden vor dem Ende auf 29:30, mehr ging nicht mehr für die Gastgeber. Trainer Saulius Tonkunas prangerte nach dem Spiel die lasche Einstellung an: „Das geht schon beim Warmmachen los.“

HSG: Ermakov 8, Jurys 8, Seifert 1, Stundner 1, Grimuta 8, Tonkunas 3. hga, seb