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Sport lokal Wer schießt ein Tor?
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07:44 09.11.2018
Wie schießen wir ein Tor? Ko-Trainer Muharrem Tas (von links), Ciro Miotti als Sportlicher Leiter und Trainer Torsten Rinne besprechen die Lage. Quelle: uk
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Der Spielabbruch wird vor dem Bezirkssportgericht verhandelt. Auch im Derby zwischen FC Stadthagen und TSV Algesdorf geht es um wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg. VfL Bückeburg U23 – TuS SW Enzen (Fr., 19.30 Uhr):

„Ein Derby, das definitiv richtungsweisend ist“, beschreibt VfL-Coach Christian Vaas das Duell zwischen der U23 des Vfl Bückeburg und dem SW Enzen. „Wir werden die Enzer voll ernst nehmen. Für mich ist das nach wie vor eine Top-Mannschaft“, so Vaas. Das vorgeschriebene Ziel für den VfL ist auf jeden Fall ein Sieg, um den Relegationsplatz hinter sich zu lassen. Der Erfolg am vergangenen Wochenende in Afferde ist dafür sicher hilfreich, „wir wollen ihn aber auch nicht überbewerten“, bremst Vaas ein wenig die Euphorie. Der VfL muss für das Kellerduell jedoch auf viele Spieler verzichten. Dennis Peter, Marvin Sydow, Marvin Stahlhut, Lukas Merkert, Lars Büsing und Till Wartmann fehlen definitiv, hinter drei weiteren Spielern steht noch ein Fragezeichen.

Schlusslicht der Liga will unbedingt die drei Punkte

Auch für die Enzer ist das Derby von hoher Bedeutung. „Es geht für beide Mannschaften um eine Menge. Es wird heiß hergehen“, meint SWE-Trainer Fabian Stapel. Das Schlusslicht der Liga will unbedingt die drei Punkte holen, um sich aus dem Tabellenkeller herauszuarbeiten. Die letzten Spiele, ein Unentschieden gegen den Koldinger SV und der mutmaßliche Sieg gegen den SV Ihme-Roloven, gaben neuen Schwung. „Die Körpersprache ist eine andere, wir sind wieder in der Spur“, so Stapel. Daran will der SWE nun anknüpfen. Nicht zum Einsatz kommen können jedoch Tim Schwarze, Lennart Faul und Marvin Schmidt. Für die jetzt startende Rückrunde nimmt sich der SWE eine 180-Grad-Wendung vor. „Ich gehe nach wie vor davon aus, dass wir die Klasse halten“, ist Stapel optimistisch. Der erste Schritt soll heute Abend gemacht werden. VfR Evesen – Koldinger SV (So., 14 Uhr):

In Evesen steht ein Spitzenspiel an: Mit dem Koldinger SV trifft der Tabellendritte auf den Tabellenvierten der Liga. „Es kommt einer der ganz großen Favoriten auf die Meisterschaft“, weiß VfR- Manager Peter Moese. Das Ziel sei es, ein besseres Ergebnis abzuliefern als in der Hinrunde. Da verloren die Eveser noch mit 2:5. „Der Koldinger SV hat eine sehr konterstarke Mannschaft. Wir müssen vor allem in der Abwehr stabil stehen“, weiß Moese. In den letzten Spielen sei das gut gelungen.

Mit den Ausfällen von Ibrahim Khodr, Julian Talat und Lennard Heine ist die Offensive allerdings eher schwach besetzt. „Das gibt aber den jungen Spielern die Chance, zu glänzen“, so Moese. Insgesamt sei der VfR mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden, vor allem, was die Integration neuer Spieler und die Verpflichtung des Trainers angehe. Daher blicke man auch für das Spiel am Sonntag optimistisch nach vorne. TSV Barsinghausen – SC Rinteln (So., 14 Uhr):

"TSV ist der absolute Favorit"

Klar verteilte Rollen gibt es laut SC-Trainer Uwe Oberländer bei dem Aufeinandertreffen des TSV Barsinghausen und des SC Rinteln. „Der TSV ist als Tabellenführer der absolute Favorit für das Spiel. Aber die überraschende Niederlage am vergangenen Sonntag zeigt, dass man auch den Spitzenreiter mit den richtigen Mitteln bezwingen kann“, weiß Oberländer. Vor allem durch eine läuferische und kämpferische Leistung will das Team aus Rinteln dagegen halten. „Und dann wollen wir natürlich auch fußballerische Akzente setzen, auch wenn es schwer wird“, so Oberländer. Für das Spiel muss der SC jedoch auf Toni Bannert und Serdar Akgün verzichten. Beide sind wegen der fünften Gelben Karte gesperrt. Insgesamt will der SC Rinteln an die in vielen Teilen erfolgreiche Hinrunde anknüpfen: „Wir sind als Aufsteiger wirklich zufrieden“, weiß der SC-Coach. Der Bus für das Spiel am Sonntag startet um 11.45 Uhr. FC Stadthagen – TSV Algesdorf (So., 14 Uhr):

Nach fünf Niederlagen in Folge geht es für den FC im Derby gegen den seit vier Spielen ungeschlagenen TSV Algesdorf darum, im Kampf gegen den Abstieg ein Zeichen zu setzen. Vor allem im Angriff der Kreisstädter herrscht Flaute, zehn erzielte Treffer aus 15 Spielen sagen alles darüber aus, wo der Schuh drückt. Die Quote liegt bei 0,67 Toren pro Spiel, damit wird die Klasse nicht zu halten sein. Die Stadthäger spielen sich durchaus Chancen heraus – aber die Ruhe vor dem gegnerischen Kasten ist bei der jungen Mannschaft noch nicht vorhanden.

„Wir wollen unsere kleine Serie ausbauen“, sagt der Algesdorfer Trainer Timo Nottebrock. Der TSV trat in den vergangenen Spielen trotz Verletzungssorgen sehr stabil auf, holte gegen die Spitzenteams aus Halvestorf und Koldingen vier Punkte. Nottebrock wird nach Lage der Dinge wieder auf Torjäger Sebastian Eiselt zurückgreifen können. isa, uk