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Abbruch statt Klassenerhalt

Abbruch statt Klassenerhalt

VON UWE KLÄFKER

Spiel der FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl wird nach Verletzungen nicht fortgesetzt Frauenfußball.

In der Landesliga hat es im für die FSG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl so wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen den ESV Hameln keinen Sieger gegeben.

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Die FSG drängt in Person von Torjägerin Iman Mona Youssef auf den Siegtreffer, aber die Gäste aus Hameln halten dem Druck stand. uk

Wegen Verletzungen zweier Spielerinnen wurde das Spiel in der Schlussphase von Schiedsrichter Günther Freywald abgebrochen.

Bis zu diesem Zeitpunkt stand die Partie 1:1. Nach dem Führungstreffer der Gäste durch Aneta Woda (30.) und einer ausgeglichenen ersten Halbzeit legte die FSG nach dem Seitenwechsel einen wahren Sturmlauf hin. Sophie Wolter schaffte aber erst in der 86. Spielminute den Ausgleich. Eine Minute später vergab Maria Mardar die große Chance zum Sieg: Ihren Schuss aus fünf Metern parierte ESV-Keeperin Jaqueline Edeler großartig. Die Gastgeberinnen ließen sich nicht entmutigen. Nach einem Pass von Wolter drang Mardar in den Strafraum ein, war einen Bruchteil vor zwei ESV-Spielerinnen am Ball, wurde in die Zange genommen und abgeräumt.

Der Zusammenprall verlief so unglücklich, dass ein Krankenwagen gerufen werden musste, der Mardar und die Hamelnerin Ann-Kathrin Gaulke ins Krankenhaus brachte. „Beiden Spielerinnen ging es aber schnell besser, und sie wurden aus dem Krankenhaus entlassen“, gab FSG-Coach Dietmar Arndt Entwarnung.

Schiedsrichter Freywald entschied sich dazu, keinen Strafstoß zu geben und das Spiel mit einem Eckball fortzusetzen. Dazu kam es aber nicht mehr. „Beide Mannschaften haben mir erklärt, dass sie sich nicht in der Lage sehen, das Spiel fortzusetzen. Es war keine Minute mehr zu spielen“, erklärte Freywald auf Nachfrage.

Das wiederum ruft FSG-Coach Dietmar Arndt auf den Plan: „Die letzte Entscheidung vor dem Abbruch und die Entscheidung zum Abbruch durch den Schiedsrichter in der 90. Minute kann man nur mit Verwunderung hinnehmen. Es war den beiden Spielführerinnen nicht klar und wurde durch den Schiedsrichter nicht so kommuniziert, welche Konsequenzen die Zustimmung zur Beendigung des Spiels hat.“ Beide Spielführerinnen seien von einem Abpfiff ausgegangen, so der FSG-Trainer.

„Erst nach dem Duschen wurde beiden Trainern offeriert, dass kein Abpfiff sondern ein Abbruch erfolgt ist und ein Bericht geschrieben wird“, erklärte Arndt. Die Entscheidung über die Spielwertung obliegt jetzt dem Staffelleiter.

Ein Sieg wäre für die FSG wäre gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt gewesen. So muss weiter gezittert werden.

Ein Video zum Spiel in Pollhagen finden Sie auf www.sn-sportbuzzer.de.

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