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An der Überraschung geschnuppert

An der Überraschung geschnuppert

Fußball.

Die Live-Ticker der Smartphones haben es möglich gemacht. Als sich die Nachricht von der 2:1-Führung des VfL Bückeburg beim Oberliga-Tabellenführer SVG Göttingen verbreitete, da hofften die heimatlichen Fans auf eine faustdicke Überraschung, zumindest aber auf einen unverhofften Punkt.

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Der Bückeburger Jonas Abram (Mitte) setzt sich gegen drei Göttinger durch, verliert mit dem VfL Bückeburg dennoch 2:4. rg

Doch am Ende stand ein 4:2-Sieg des Favoriten, der nicht unverdient war, weil die Gäste aus Schaumburg eine schwache zweite Halbzeit spielten.

„Warum Göttingen dort oben steht, weiß ich trotzdem nicht“, berichtete VfL-Pressesprecher Murat Akgün: „Sie waren insgesamt nicht stärker als wir, schon gar nicht um zwei Tore.“ Spielentscheidend war diesmal die Abwehrleistung des VfL, der bei den Gegentoren fast durchweg eine schlechte Figur machte. „Schön geht hinten wirklich anders“, ärgerte sich Akgün, der schon nach drei Minuten das erste Göttinger Tor notieren musste. Ein langer Ball durch die Mitte reichte für Yannik Freiberg, um die aufgerückte VfL-Abwehr zu überrumpeln. Danach aber eine starke Bückeburger Phase, die Tobias Versick in der 13. Minute mit seinem 1:1-Ausgleich einläutete. Es war ein typisches Tor für ihn. Geistesgegenwärtig spritzte er in eine Rückgabe. Danach hatte der VfL weitere Möglichkeiten durch Versick (19.), Jan-Eike Raschke (20.) und Dimitrios Nemtsis (22.). Die Führung in der 43. Minute war deshalb nicht unverdient. Göttingens Torwart Tim Markov hielt einen Kopfball von Nemtsis nicht fest. „Bubi“ Bremer stand richtig und staubte ab. Auch das ein für ihn typischer Treffer.

Ungewöhnlich dagegen, dass Schiedsrichter Sören Steeg in der ersten Halbzeit mit einer Knöchelverletzung gegen einen seiner Assistenten ausgewechselt werden musste. Den Erfolg bei der Suche nach einem neuen Linienrichter war indirekt ein Schaumburger Resultat. Denn vor dem VfL hatte die Promi-Auswahl des FC Schaumburg in Göttingen gastiert. Tom Möllmann, einer der Assistenten dieses Spiels, übernahm den Job an der Linie. Doch das war alles, was aus Sicht des VfL noch klappte. Die Göttinger glichen in der 46. Minute durch Freiberg zum 2:2 aus und zogen durch die beiden Treffer von Ali Ismael (72. und 80. Minute) bis auf 4:2 davon. „Gute Ansätze – mehr war von uns in der zweiten Halbzeit nicht zu sehen“, meinte der enttäuschte Akgün. VfL:

Spilker, Pascal Könemann, Abram, Werner, Bremer, Versick, Nemtsis (75. Latifaj), Adick, Steininger (70. Buchwald), Jan-Eike Raschke, Bastian Könemann.jö

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