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Sportbuzzer-Zulieferung Ausrutscher sind verboten
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Ausrutscher sind verboten
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16:00 14.05.2015
Marco Menze (links) und der VfR Evesen haben im Derby gegen den TuS Niedernwöhren einen Dreier fest eingeplant.hga
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Ausrutscher sind verboten. Wahrscheinlich wird ein Team aus diesem Dreierpack direkt absteigen, eine Mannschaft die Relegation erreichen und nur ein Verein die Rettung feiern können. Der TuS Niedernwöhren und der TSV Eintracht Exten sind seit dem vergangenen Wochenende abgestiegen. Der SC Rinteln hat drei Spieltage vor Schluss sieben Zähler auf die gefährdete Zone Vorsprung. Das dürfte reichen, weil Arnum auch noch gegen Nienstädt spielt. Um sicher zu gehen, benötigen die Kicker vom Steinanger aber noch einen Dreier. SV Nienstädt 09 – TSV Hagenburg (Sa., 16 Uhr):

Für den SV 09 beginnen die Wochen der Wahrheit. Im Kampf gegen den Abstieg zählen nur noch Siege. „Wir sind unter Zugzwang. Gegen Hagenburg, in Arnum und gegen Kirchdorf müssen wir kräftig punkten. Dann könnte es für die Relegation reichen. Der VfR Evesen ist zu stark, wird wohl nicht mehr einzuholen sein und sich als Zwölfter retten“, glaubt Trainer Thomas Klatt. Vier gestandene Fußballer stehen wieder zur Verfügung. Phillipp Böhning, Patrick Benecke, Ylli Syla und Mario Schünemann verstärken die Nienstädter. „Das wird unserem Spiel guttun“, hofft Klatt. Die heiße Phase beginnt, eine Niederlage kann sich der Tabellendrittletzte nicht erlauben.

Nach der Glanzleistung gegen den Spitzenreiter FC Eldagsen und dem überraschenden 3:2-Erfolg will der ehrgeizige Hagenburger Spielertrainer Christoph Lempert in Nienstädt nachlegen. Der Aufsteiger kann sich von Rang sieben noch auf Platz fünf in der Tabelle vorschieben. Die Seeprovinzler erinnern sich gerne an das Hinspiel. Da wurden die Nienstädter mit 8:2 überrollt. VfL Bückeburg II – FC Stadthagen (Sa., 16 Uhr):

Die Spieler der VfL-Reserve können den Trainingsplan in den nächsten Wochen selbst bestimmen. „Geben sie Feuer und gewinnen, dann gibt es nicht so viele Einheiten. Bei einer Niederlage wird mehr und intensiver trainiert“, verrät Trainer Martin Prange. Die Bückeburger Zweitvertretung will sich in der Tabelle nach vorne schieben. Der Tabellenachte liebäugelt noch mit Platz fünf. Das Derby gegen den FC gehöre neben der Partie gegen den VfR Evesen zu den wichtigsten Spielen des Jahres. „Wir werden nichts abschenken, sondern alles geben“, sagt Prange. Der Kader wird klein, aber gut sein. „Einige Spieler haben noch kleinere Wehwehchen“, weiß der VfL-Coach.

Der FC will endlich seine Negativserie von neun sieglosen Spielen brechen. „Eigentlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Das ist uns zuletzt aber nicht gelungen. Gegen Gehrden zeigte die Leistungskurve aber wieder leicht nach oben“, hat Trainer Steffen Mitschker erkannt. Das Spiel bei der VfL-Reserve sei ein Match mit hohem Prestige. „Für beide Teams geht es um nichts mehr, aber beide Mannschaften werden extrem heiß sein. Keiner will das Duell verlieren“, rechnet der FC-Coach mit einem schönen, aber auch intensiven Fußballspiel. Bei den Stadthägern kicken einige ehemalige VfL-Spieler. „Sie werden besonders motiviert sein“, glaubt Mitschker. Timo Kuhnert hat Sprunggelenksprobleme und fällt aus. Auch Renke Mücke ist angeschlagen. Kevin Gottwald hat seine Gelbsperre abgesessen. VfR Evesen – TuS Niedernwöhren (So., 15 Uhr):

Vier überlebenswichtige Punkte holte der VfR aus den Spielen in Koldingen und gegen den TSV Barsinghausen. „Das haben uns die wenigsten zugetraut. Aber die Mannschaft hat sich jeden Zähler mit Leidenschaft und Charakter verdient“, lobt Trainer Duran Gök den Willen seiner Elf. Das 4:4 gegen den Tabellenzweiten sei eine gute Leistung gewesen. Leider habe in der Schlussphase die Kraft gefehlt. Der VfR steht auf dem zwölften Tabellenplatz. Das würde zur Rettung reichen. „Diesen Rang wollen wir mit aller Macht verteidigen. Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel“, weiß Gök. Das bereits abgestiegene Schlusslicht vom TuS Niedernwöhren dürfe nicht unterschätzt werden. „Das ist ein Derby. Der TuS wird uns mit Sicherheit nicht die Punkte auf dem Silbertablett servieren. Wir müssen Gas geben und hoch konzentriert sein“, rechnet Gök mit einem motivierten Gegner. Ferit Tarak ist wieder in der Stammelf. Dagegen hat Alexander Kummert erklärt, dass er bis zum Saisonende nur noch in der Reserve spielt.

Der Abstieg des TuS ist besiegelt. Trotzdem fährt das Team von Trainer Dittmar Schönbeck nicht zum Kaffeeklatsch nach Evesen. Der Tabellenletzte will den VfR kräftig ärgern. Und wenn es geht, noch einige Pünktchen sammeln, damit der TuS die Bezirksliga nicht als Schlusslicht verlässt. TSV Eintracht Exten – TSV Kirchdorf (So., 15 Uhr):

Die Eintracht muss in die Kreisliga absteigen. Das steht seit dem vergangenen Spieltag fest. Der Tabellenvorletzte möchte aber nicht an das Tabellenende abrutschen. Drei Punkte hat das Team von Trainer Mirko Undeutsch Vorsprung auf die Niedernwöhrener. Mit einem Sieg gegen den TSV Kirchdorf soll das Polster vor dem direkten Duell am 29. Spieltag auf sechs Zähler ausgebaut werden. TSV Barsinghausen – SC Rinteln (So., 15 Uhr):

Nach drei Siegen in Folge kassierte der SCR eine 1:3-Heimpleite gegen den Koldinger SV. Zur Pause lagen die Kicker vom Steinanger schon mit 0:3 hinten. „Diese Leistung meiner Elf nach den zuletzt guten Spielen ist mir ein Rätsel. Vielleicht war das Team müde oder die Sonne war zu stark. Wir hatten keine Einstellung, sind zu wenig gelaufen. Die zweite Hälfte war dann in Ordnung. Wir müssen das Spiel schnell abhaken“, erklärt Trainer Kastriot Hasani. Die Rintelner brauchen zur endgültigen Rettung noch einen Sieg. Dieses Vorhaben wird beim Tabellenzweiten sehr schwer. „Der TSV muss gewinnen, um Eldagsen noch abfangen zu können. Wir haben nichts zu verlieren, müssen aber Volldampf gehen, sonst bekommen wir die Hütte voll“, fordert Hasani Leidenschaft von seiner Mannschaft. Beim SCR sind alle Mann an Bord.

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