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Sportbuzzer-Zulieferung Ballbesitz zählt nicht
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Ballbesitz zählt nicht
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18:45 25.03.2018

Tore bleiben weiterhin die harte Währung, das Runde muss ins Eckige. Das gelang den Gästen aus dem Wunstorfer Stadtteil gestern wesentlich besser als den Gastgebern, die dem FC Stadthagen zu Rückrundenbeginn noch sieben Treffer eingeschenkt hatten. Von Effektivität war diesmal weit und breit nichts zu sehen. Apropos Breite: SWE-Trainer Fabian Stapel hätte es gern gesehen, wenn seine Mannschaft die Fläche des holprigen Enzer A-Platzes ausgenutzt hätte, um die tief stehende und kampfstarke Luther Defensive in Bedrängnis zu bringen. „Wir haben es aber zu kompliziert gemacht“, meinte Stapel. Ganz anders die auf den Relegationsplatz abgerutschten Luther. Alphonse Ndjitou luchste Kevin Gottwald im Mittelfeld den Ball ab, Steffen Eickemeier schickte Markus Stockum, der völlig frei das 1:0 erzielte (16.). SWE-Keeper Florian Schaper war noch am Ball, der dann aber ins Tor trudelte. Auch beim zweiten Treffer der Gäste halfen die Schwarz-Weißen mit: Wieder ein verlorener Zweikampf im Mittelfeld, der Ball kam zu Steffen Eickemeier, der einen Haken schlug und mit einem trockenen Schuss aus halblinker Position abschloss (26.).

Die Enzer waren bemüht, aber ohne Durchschlagskraft im Angriff. Einen Schuss von Kevin Wöbbeking ließ TSV-Torhüter Kearon-Lee-James Reed abklatschen, aber die TSV-Abwehr war wacher als die Enzer Angreifer und klärte.

Nach der Pause wurde die Überlegenheit der Gastgeber noch deutlicher, es herrschte zeitweise Belagerungszustand vor dem Luther Strafraum, der aber weithegend Sperrgebiet blieb. „Über Ballbesitz müssen wir nicht reden, das war gut. Aber wenn man Tore erzielen will, muss man auch mal schießen“, moniert Stapel fehlende Abschlüsse. Immerhin: Nach Hereingabe von Julius Buhr zielte Hendrik Schröder volley über den Luther Kasten (60.). Ein Kopfball von Patrick Pluta nach einer Hereingabe von Buhr verfehlte das Ziel nur knapp. Bei einem flatternden Gewaltschuss von Buhr aus 25 Metern parierte Reed mit Mühe und hielt auch wenig später nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen einen Schuss von Gottwald. „Der größte Gegner der Enzer war heute der holprige Platz“, sagte der Luther Ko-Trainer Axel Bommert, „die Jungs wollten Fußball spielen, es ging aber nicht.“

Matchwinner Steffen Eickemeier legte noch das 3:0 nach, startete nach einem Ballgewinn kurz hinter der Mittellinie ein Solo schloss sicher ab (79.). „Konter sind halt mein Spiel“, freute sich der Torschütze. SWE:

Schaper, Blume, Schölzel, Pluta, Schwarze (46. Kolb), Kahlert, Gottwald, Wöbbeking, Buhr, Horstmann, Schröder (76. Isaak).

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