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Sportbuzzer-Zulieferung Bastian Könemann lässt sich viel Zeit
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Bastian Könemann lässt sich viel Zeit
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22:05 29.04.2018
Zugepackt: Pattensens Keeper Pascal Schaar geht kompromisslos in den Zweikampf mit Bückeburgs Torjäger Alexander Bremer. Quelle: seb

Genugtuung empfand er allenfalls dafür, dass sein VfL Bückeburg in diesem Jahr weiterhin ungeschlagen ist und dass die Gäste in den letzten zwei Minuten das Spiel beinahe noch gewonnen hätten. Aber Glückwünsche nach so einem Fußballpiel? „Nein, dazu haben wir vor allem in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegen gelassen“, fand der VfL-Trainer.

Was er bei der Fixierung auf den eigenen Aufgabenbereich womöglich übersah, war die Tatsache, dass sich mit dem TSV Pattensen eine Mannschaft im Jahnstadion vorstellte, die höchsten Ansprüchen genügte. Die Gäste verteidigten perfekt, schafften permanent Überzahl, hatten in Pascal Schaar einen ganz starken Torwart und konterten sehr gut. Das 1:1 ging insofern völlig in Ordnung. Beide Teams schrammten knapp am Sieg vorbei. Für die Platzherren lief es vor der Pause unglücklich.

Pattensen ging schon nach zwei Minuten nach einer einstudierten Eckballvariante mit 1:0 in Führung. Die kurze Hereingabe wurde verlängert und landete bei Philipp Hoheisel, der den Ball aus drei Metern unter das Tordach nagelte – schwer zu verteidigen.

Danach war aber fast nur noch der VfL Bückeburg zu sehen, der auch diesmal beherzt aufbaute, bei dem im Abschluss aber immer irgendetwas dazwischen kam. Bei der Möglichkeit von Alexander Bremer war es Torwart Schaar (4.) und bei der Großchance von Bastian Könemann war es Pattensens Nico Liedtke (14.). In beiden Fällen war der Ball einen Meter vor der Linie schon fast im Tor. Als dann Bastian Könemann einen Abpraller aus zehn Metern auch noch über das fast leere Tor jagte (22.), war das äußerst fahrlässig, wie sich in der zweiten Halbzeit zeigen sollte.

Der VfL Bückeburg war zwar weiterhin bemüht, hatte nun aber zerfahrene Phasen und war hinten überraschend offenherzig. Pattensen fand bei seinen Gegenstößen viel Raum vor, hätte das Spiel mit mehr Kaltblütigkeit im Abschluss entscheiden können. So aber machte der VfL Bückeburg in der 72. Minute den längst überfälligen 1:1-Ausgleich: Ein langer Pass, der Kopfball von Bremer, die Parade von Schaar, der kluge Rückpass von Niko Werner und das überlegte Tor von Bastian Könemann, der sich diesmal mehr Zeit ließ.

Danach war es wie in der Geisterbahn. Hinter jeder Kurve ein neuer Schreck. Der starke Benjamin Hartmann hätte nach zwei Solos den Siegtreffer für den VfL Bückeburg machen müssen. Auf der Gegenseite auch zweimal Riesenglück für die Platzherren, als zunächst der freigespielte Steve Goede vergab und ein abgefälschter Ball nach einem erneuten Konter in der allerletzten Spielsekunde am langen Pfosten vorbeisprang.

„Nach den letzten Ergebnissen wussten wir, dass Pattensen hinten richtig gut steht“, lenkte Nico Felix ein. „Wir müssen zufrieden sein.“ VfL:

Pöhler, P. Könemann (46. Führing), Abram, Werner, Bremer, Hartmann, Buchholz, Heine, Steininger, B. Könemann, Mensching. jö

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