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Bremer in Torlaune

Bremer in Torlaune

VON JÖRG BRESSEM FUSSBALL.

 

 

Das erste Pflichtspiel der Saison gilt als Standortbestimmung – und die fiel im Bückeburger Pokalderby höchst unterschiedlich aus.

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Während Heiko Thürnau mit seinem VfL den 4:0-Pokalsieg als Bestätigung für eine erfolgreiche Vorbereitung werten durfte, war beim gastgebenden VfR Evesen die Enttäuschung greifbar. Eigentlich hatte man dem Nachbarn eine Botschaft vermitteln wollen: Seht her, wir steigen zu euch in die Landesliga auf und wir sind euch auf den Fersen! In Wahrheit aber ist die fußballerische Distanz seit gestern größer geworden.

Die Überlegenheit des VfL Bückeburg war zu deutlich, sein höheres Tempo zu markant, seine Zweikampfdominanz zu übermächtig. „Wir gewannen die Bälle und wir zeigten das, was mir wichtig ist – ein gutes Passspiel“, bestätigte der zufriedene Thürnau. Mit dem vierfachen Torschützen Alexander Bremer hatte der VfL außerdem den spielentscheidenden Mann in seinen Reihen. „Gegen ihn haben wir mehrfach ganz schlecht verteidigt“, fand VfR-Trainer Duran Gök. Doch es lag nicht nur am Schlitzohr „Bubi“ Bremer. Der Landesligist zeigte bereits in der ersten Halbzeit ein deutlich wirksameres Aufbauspiel mit starken Aktionen der Vorbereiter Tobias Versick und Bennett Heine. Während es der VfR wie so oft meist durch die qualitativ gut besetzte, aber hoffnungslos überbevölkerte Angriffsmitte versuchte, trug der VfL nach der Balleroberung saubere, klare Kombinationen vor. Einzige Schwäche war die Torausbeute. Die 1:0-Pausenführung durch den Treffer von Bremer (43.) spiegelte den Verlauf nur notdürftig wider.

Optisch wurde das Spiel des VfR Evesen nach der Halbzeit ein wenig brauchbarer. Doch es blieb uneffektiv, weil Paskal Fichtner in vorderster Linie eine Fehlbesetzung war und weil das Spiel von Caglayan Tunc als „falscher Neuner“ belanglos blieb. Als Bremer in dieser Phase nach Zuspiel von Bennett Heine auf 2:0 für Bückeburg erhöhte (67.), was das Spiel gelaufen. In der Endphase schienen die Gäste auch physisch mehr drauf zu haben als Evesen. Pascal Herting blieb im Mittelfeld einsatzfreudig, Jan Steininger als Innenverteidiger souverän und auch Hüseyin Özel machte im Tor auch unter Stress ein fehlerfreies Spiel. Selbst das Experiment mit Moritz Heine als linker Verteidiger war ein voller Erfolg. Bremer erhöhte in der Schlussphase nach einer Herting-Ecke auf 3:0 (86.) und sorgte mit einem Foulelfmeter Sekunden vor dem Schlusspfiff für den 4:0-Endstand.

Duran Gök nahm die 0:4-Kränkung erstaunlich gelassen zur Kenntnis: „Kein Vorwurf an meine Spieler. Wir haben teilweise gut kombiniert, aber gemerkt, dass Bückeburg aus der Oberliga mehr Erfahrung mitbringt als wir.“ Einziges Missgeschick des VfL Bückeburg: Tobias Versick humpelte in der zweiten Halbzeit vom Feld und fällt zum Saisonstart wahrscheinlich mit einem Muskelfaserriss aus.

VfR:

 

Willers, Menze, Städter, Buruk, Yesil (60. Durmas), Tarak, Tunc, Benecke (60. Caliandro), Cakir, Akkus (64. Kilinc), Fichtner.

VfL:

 

Özel, Pascal Könemann, Werner (79. Buchwald), Bremer, Herting, Versick (75. Buchholz), Hartmann (87. Jan-Eike Raschke), Moritz Heine, Stolte, Steininger, Bennett Heine.

 

Ein Video zum Spiel ist im Internet unter sn-sportbuzzer zu finden.

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