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Das Glück des Tüchtigen

Das Glück des Tüchtigen

Fußball.

Bezirksligist VfR Evesen hat die Gelegenheit beim Schopf gefasst: Durch einen 2:1 Auswärtssieg beim TSV Hagenburg löste Evesen den FC Stadthagen als Tabellenführer ab.

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Der Hagenburger Christoph Lempert (rechts) stoppt VfR-Angreifer Anil Yesil auf die robuste Art.hga

Es war eine mühsame Angelegenheit, und das nicht nur wegen der hohen Temperaturen. Evesen mühte sich, hatte bei einigen Chancen der Gastgeber das Glück auf seiner Seite. „Im Fußball gibt es keine Gerechtigkeit. Ich bin sauer, weil es ungerecht war“, war TSV-Coach Patrick Glawe angefressen. Seinem Pendant war durchaus Erleichterung anzumerken. „Wir wussten, dass es auf diesem Platz schwer wird. Einen Trend kann man noch nicht vorhersehen, wir sind froh über die drei Punkte, ein Unentschieden wäre auch in Ordnung gewesen“, erklärte VfR-Coach Duran Gök.

In der ersten Halbzeit waren die Seeprovinzler die bessere Mannschaft. Taktisch diszipliniert und konzentriert, mit zunehmender Spieldauer in den Zweikämpfen besser, hielten sie Evesen in Schach. Während der Gast bis zur Pause keine zwingende Torchance zustande brachte, hatte der TSV zwei. Ein Flugkopfball von Steffen Dreier ging knapp vorbei. Ein Freistoß von Florian Frercks streifte die Querlatte des VfR-Tores (45.). Man sei zu viel mit dem Ball gelaufen, monierte Gök die Spielweise seiner Mannschaft. Glawe sah seine Elf klar besser. Seine Team habe Evesen richtig gut bearbeitet, so Glawe.

Kurz nach dem Anpfiff wurde Hagenburg kalt erwischt. Der Ball fiel Jannis Städter vor die Füße, Städter traf aus 18 Metern in den Winkel (49.). Glawe räumte ein, dass der Treffer zum 1:1 durch Frercks (56.) ein Geschenk gewesen sei. VfR-Keeper Christoph Stork hatte den Ball schon, ließ ihn dann ins Tor durchrutschen.

Der Siegtreffer für die Gäste fiel durch einen Elfmeter. Pierre Eckwert nahm bei der Abwehr einer Flanke die Hände zu Hilfe. Burak Buruk verwandelte sicher zum 2:1 (69.). Hagenburg bäumte sich auf, hatte durch Rouven Bräunig und Maximilian Lück Großchancen zum Ausgleich. „Es ärgert mich für die Jungs, sie hätten es verdient gehabt“, meinte Glawe. TSV:

Lange, Pape (60. Aust), Fieberg (72. Lück), Bräunig, Frercks, Walter, Lempert, Eckwert, Dreier, Oltersdorf, Hilbert (46. Scholz). VfR:

Stork, Buruk, Menze, Korkmazyigit (80. Cakir), Paasch, Städter, Wagner (63. Sen), Yesil (72. Schönen), Günes, Tunc, Tarak.hga

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