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Sportbuzzer-Zulieferung Das Wunder von Lüdersfeld
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Das Wunder von Lüdersfeld
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17:05 08.08.2016
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Dass die Lüdersfelder noch im Kreisoberhaus vertreten sind, ist ein kleines Wunder und dem Umstand zu verdanken, dass es den SV Nienstädt 09 gab, der bereits dem Abgrund entgegen taumelte und dem TuS beim 0:2 am vorletzten Spieltag die Punkte überlassen musste. Es war der bislang einzige Pflichtspielsieg im Jahr 2016. „Wir hatten großes Glück, die anderen waren noch blinder“, erklärt TuS-Trainer André Jürgensen die Situation gewohnt pragmatisch.

Alles spitzte sich auf den letzten Spieltag zu, das 3:3 gegen den frischgebackenen Kreispokalsieger MTV Rehren A/R reichte zum Klassenerhalt. Selbst der zu Beginn der Rückserie weit abgeschlagene FC Hevesen hätte die Lüdersfelder noch einholen können. „Das wäre dann echt peinlich gewesen“ gibt Jürgensen zu.

Dass der Rehburger nach seinem Rücktritt wieder Trainer der Grün-Weißen ist, ist das nächste Wunder – das es zu erklären gilt. Nach dem Absturz in der Rückrunde wollte Jürgensen der Mannschaft einen neuen Impuls geben und tauschte mit dem verletzten Jens Fahlbusch die Positionen. Jürgensen auf dem Platz, Fahlbusch an der Linie. „Ich wollte und werde kein Spielertrainer sein“, sagt der Coach und fügt an: „Es hat ja funktioniert.

Wie der TuS überhaupt in die Bredouille geraten ist, kann auch Jürgensen nur vermuten: „Vielleicht haben wir uns durch die guten Spiele im Herbst und die starke Hallenrunde blenden lassen und haben gedacht, es geht von selbst.“ Zudem sei die Vorbereitung auf die Rückrunde durch die schlechten Platzverhältnisse nicht optimal gewesen, so der Coach, der seinem Team aber weiterhin vertraut und auf die gute Kameradschaft setzt.

Im Trainingslager seien erste Grundlagen geschaffen worden, die Testspiele aber nicht optimal verlaufen. „Die Jungs können es ja, das haben sie bewiesen“, sagt Jürgensen, der aber realistisch bleibt: „Es wird wieder eine schwere Saison.“ Die Zahl der Neuzugänge ist überschaubar, der aus Enzen gekommene Jens Richter soll im Spätherbst seiner Karriere so etwas wie ein Hoffnungsträger werden. „Jens weiß, wo das Tor steht“, frohlockt der Coach. Einer, dessen Tore wegen einer Verletzung in der Rückrunde fehlten, ist Bujar Ademi. Der Torjäger steht wieder zur Verfügung, muss nach der langen Pause und anschließendem Urlaub noch Kraft tanken. Seine Tore könnten für viele Tore sorgen. Christoph Völker fällt dagegen nach einem Kreuzbandriss lange aus. „Ich hoffe, dass wir Siegermentalität entwickeln und uns nicht wieder freiwillig ergeben sagt der Trainer und einem neuen Wunder von Lüdersfeld liebäugelt.

Marco Gregor.

Torhüter:

Achim Kentsch, Niklas Dohm, Tom Luca Breimeier.

Abwehr:

Henrik Ebeling, Alexander Enzi, Nico Winkelhake, Felix Rauhut, Patrick Schaper, Arndt Struckmeier, Dominik Teich.

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