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Das Wunstorfer Rückgrat

Das Wunstorfer Rückgrat

Interview mit Daniel Beißner, Torhüter des Bezirksligisten TSV Hagenburg Fußball.

Der TSV Hagenburg entwickelt sich immer mehr zu einer Außenstelle des 1.

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Daniel Beißner (links) wurde von Trainer Christoph Lempert aus Wunstorf zum TSV Hagenburg gelotst.jö

FC Wunstorf. Daniel Beißner gehört ebenfalls zur Wunstorfer Fraktion bei den Seeprovinzlern. Er kam im letzten Sommer und bestätigte als ehemaliger Oberligatorwart die hochgesteckten Erwartungen. Für viele Experten ist der 27-jährige der beste Torwart in der Bezirksliga. Unser Mitarbeiter Jörg Bressem unterhielt sich mit dem Kapitän des TSV Hagenburg. Spielertrainer Christoph Lempert macht im Sommer Schluss. Müssen wir erwarten, dass weitere ehemalige Spieler des 1.FC Wunstorf Hagenburg wieder verlassen?

Nein, müssen wir nicht, wir können sogar davon ausgehen, dass die meisten bleiben, ich zum Beispiel. Selbst Lempert bleibt uns hoffentlich als Spieler erhalten. Fest steht bislang nur, dass Denes Aust uns verlässt, aber das hat private Gründe. Ihr Vater Rainer Beißner spielte unter Günter Blume in der Oberliga Nord beim TuS Hessisch Oldendorf und trainierte Ende der neunziger Jahre den TSV Hagenburg. Wie oft unterhalten sie sich über Fußball?

Ständig, es ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Es geht ihm gut, er spielt immer noch in der Alt-Alt-Liga und schaut häufiger bei uns zu. Glück hat er mir aber noch nicht gebracht. Immer wenn er da ist, läuft es schlecht. So wie am letzten Samstag gegen Evesen? Die erste Halbzeit war nach Meinung von Christoph Lempert unterirdisch und bei seiner Pausenansprache soll vor Wut ein Mülleimer zu Bruch gegangen sein.

Er hatte recht, es war unsere schlechteste Saisonleistung und das 2:2 beispiellos glücklich. Wir konnten es selbst kaum glauben. Fußball kann ungerecht sein, aber der Punkt war für uns nicht unwichtig. Der TSV Hagenburg steht als Aufsteiger gut da, aber stabil wirken die Leistungen nicht.

Das liegt an unserem Kader, der nicht breit genug ist. Dass wir Stephan Bergmann immer wieder brauchen, obwohl er eigentlich nur noch Altherren spielen will, sagt alles aus. Der Kader muss dringend erweitert werden, das ist die Aufgabe des kommenden Sommers. Die ehemaligen Wunstorfer Spieler sind sowieso unentbehrlich. Sie bilden das Rückgrat der Mannschaft und ermöglichen es unseren jungen Spielern, sich über die nächsten Spielzeiten weiterzuentwickeln.

Zur Person

Daniel Beißner wohnt in Blumenau, war beim 1.FC Wunstorf und spielte davor vier Jahre lang beim Landesligisten TSV Mühlenfeld. Zum TSV Hagenburg wechselte er, weil sich in Wunstorf die drei Trainingseinheiten pro Woche nicht mehr mit seinem Beruf als Außendienstler eines Versicherungsunternehmens vertrugen. Die Richtigkeit seiner Entscheidung, den Sport nicht mehr ganz so weit in den Vordergrund zu stellen, sieht er ab dem kommenden September auch familiär bestätigt. Dann wird Daniel Beißer zum ersten Mal Vater.

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