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Sportbuzzer-Zulieferung Defensiver Rausch
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20:10 28.10.2018

Der Abwehrspieler des Fußball-Bezirksligisten TSV Algesdorf ist nicht der filigrane Kunstschütze, sondern eher ein „Haudrauf“. Sein Treffer zum 3:2-Erfolg des TSV gegen die vom Tabellenstand favorisierte SSG Halvestorf-Herkendorf gehörte in keine der Kategorien. Irgendwie traf Harmening den Ball nicht richtig, aber irgendwie war die Mauer auch keine Mauer – sondern ziemlich löchrig – und so schlug es im Kasten von Keeper Fabian Moniac ein (82.).

Der Gastgeber legte eine starke erste Halbzeit hin, führte durch einen Blitzstart bereits nach neun Spielminuten mit 2:0. Sebastian Eiselt schlug nach einer Hereingabe von Tristan Otto erbarmungslos zu (6.) und nur drei Minuten später war es Eike-Malte Herbold, der eine Flanke von David Glawion per Kopf verwandelte. Die Blauhemden hatten ihr Heil in der Flucht nach vorne gesucht, weil mit Luca Kunze und Steffen Sölter zwei wichtige Akteure kurzfristig ausfielen.

Aber die Freude hielt nicht lange an, die SSG besann sich ihrer offensiven Stärken, zwang die TSV-Defensive zu Fehlern. Als Julian Maass Cezar-Marco Parachiv bediente, war das Spiel schnell wieder offen (13.).

Die Gäste entzogen sich mit schnellem Spiel den Zweikämpfen, bekamen Oberwasser. Beim Ausgleich half der Schiedsrichter mit, wertete eine Aktion von Herbold gegen André Zurmühlen als Foulspiel und zeigte auf den Strafstoßpunkt. „Er ist auf mich aufgelaufen, das war nichts“, ärgerte sich Herbold. Maass blieb eiskalt, verwandelte zum 2:2 (32.). Maass scheiterte vor der Pause noch mit einem Kopfball Maximilian Schmidbauer.

Zur Pause musste TSV-Trainer Timo Nottebrock mit Eiselt und Herbold zwei weitere Leistungsträger verletzt auswechseln. Vielleicht hatten die Gäste das nicht mitbekommen, die defensive Spielweise war jedenfalls nicht einleuchtend.

So schafften es dire Gastgeber, den Druck nicht zu groß werden zu lassen. Es wurde um jeden Meter Boden auf der Deisterwiese gekämpfte, der TSV spielte sich in einen Defensiven Rausch. Gefährlich vor das Tor kamen beide Mannschaften nicht mehr, ehe der eingewechselte Steven Schubert an der linken Strafraumkante irgendwie einen Freistoß herausholte und Harmening zum Helden des Tages wurde.

„Wir haben wie verrückt gekämpft“, freute sich Nottebrock über drei wichtige Punkte. TSV:

Schmidbauer, Balke, Riechers, Herbold (46. Matthias), Harmening, Bytomski, Weidemann, Reinecke (85. Willan), Glawion, Otto, Eiselt (46. Schubert).

VON UWE KLÄFKER WALTRINGHAUSEN.

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