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Sportbuzzer-Zulieferung Der freundlicheHerr Oberleutnant
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19:20 24.04.2015
In der neuen Saison ist SCR-Interimscoach Kastriot Hasani (links) dann ein Spieler von Christian Vaas.jö

Es gab mehrere Interessenten und es gab sicher auch Bewerber, die mehr Erfahrung in höheren Spielklassen als Christian Vaas vorweisen konnten – als Trainer und als Spieler.

Doch das Rennen machte am Ende der 49-Jährige, weil plötzlich alles perfekt passte – seine Erfahrung als Nachwuchstrainer, seine Erfolge beim TuS Germania Apelern, vor allem aber seine personalpolitischen Entwürfe. Der gesamte Vorstand des SC Rinteln sei anwesend gewesen, als er sein Konzept vorstellte, verrät Vaas: „Die Vorstellungen deckten sich zu 100 Prozent.“

Ein Konzept? Wie hat man sich das in der Bewerbung eines Bezirksligatrainers vorzustellen? Als Power-Point-Präsentation oder als mündlichen Vortrag? Im Fall von Vaas weder noch. Er habe seine Pläne auf drei Seiten DIN-A-4 aufgeschrieben und verteilt. Offenbar war das so überzeugend, dass er schon einen Tag später den Anruf mit der Zusage erhielt.

Doch es war offensichtlich nicht nur das Konzept, das dem Vorstand als vorteilhaft erschien. Vaas trainierte beim SC Rinteln die B-Jugend und die A-Jugend. Er hat Verbindung zu Spielern, die dem Verein in letzter Zeit abhandenkamen. Es sind Spieler wie Felix Kaufmann und André Kuhlmann (beide VfL Bückeburg), Tim Kaufmann (TSV Exten) oder Denis Stapel (SV Engern). Der Verein erhofft sich ganz offensichtlich, dass sie Lust haben, zu ihrem alten Trainer zurückzukehren. Denn der Eindruck, den er seinerzeit am Steinanger hinterließ, der war gut. „Er ist ein lockerer Typ und es macht Spaß, bei ihm zu spielen“, ist sich Rintelns sportlicher Leiter Heiko Ruhe sicher.

Freundlich und aufgeschlossen ist Vaas tatsächlich. Er hat eine positive und als Oberleutnant bei der Bundeswehr zugleich seriöse Ausstrahlung. Er wirkt jünger als 49. Das liegt vielleicht auch daran, dass er immer eifrig Sport getrieben hat. Die aktive Fußballlaufbahn stand nach drei Kreuzbandrissen unter keinem guten Vorzeichen. Sein enormes Durchhaltevermögen bewies er später beim Triathlon. Er startete sogar beim Ironman Germany in Frankfurt, legte Zeiten hin, von denen ein „Otto-Normal-Sportler“ nur träumen kann.

Doch der Fußball ließ den Heeßener nicht los. Vaas machte vor sieben Jahren beim NFV seine Trainerlizenz, war früher auch mal bei der SSG Halvestorf-Herkendorf tätig und zuletzt beim TuS Germania Apelern, mit dem er zweimal hintereinander bis in die Kreisliga aufstieg.

Aber ist es nicht auch ziemlich abenteuerlich, eine Mannschaft in der 2. Kreisklasse zu übernehmen? Viele meinen, dort seien Trainer eigentlich überflüssig. Ein Bekannter habe ihn damals gefragt und er habe sich das dann in Apelern angeschaut. Er habe in dem Verein Potenziale erkannt. Die zwei Aufstiege seien auch zustande gekommen, weil er konsequent Nachwuchskräfte eingebaut habe. Denn das ist tatsächlich die Überzeugung und Philosophie von Vaas, die bei den Verantwortlichen des SC Rinteln so gut ankam: „Aus den eigenen Spielern etwas machen.“

Aber auch in der Fußballlehre hat er ganz präzise Vorstellungen. Er bestätigt, dass er feste Laufwege bis hin zu blindem Verständnis einstudieren lässt und er widerspricht nicht, wenn das als „Systemfußball“ bezeichnet wird. Für den SC Rinteln könnte Vaas zu einem Glücksfall werden, wenn er die jungen Leute hinter sich bringt, wenn er seine Ausstrahlung überträgt und wenn er ähnlich viel Begeisterung wecken kann wie in den letzten zwei Jahren.

Genug Zeit zur Vorbereitung hat er. Nach der Trennung vom TuS Germania Apelern will er in den nächsten Wochen Gespräche mit Spielern führen, will den SC Rinteln, aber auch die zukünftigen Gegner in der Bezirksliga studieren. Denn, dass die Klasse gehalten wird, davon ist Vaas ohnehin überzeugt. „Die Mannschaft hat Qualität und Charakter. Ich freue mich riesig auf die Aufgabe.“

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