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Sportbuzzer-Zulieferung Der serbische Künstler
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11:25 16.11.2017

„Von mir aus kann es so weitergehen“, sagt Frank von Behren, Sportlicher Leiter beim Handball-Bundesligisten. Die Sache hat einen Haken: Am Donnerstag stellt sich ab 19 Uhr der aktuelle Tabellenführer Füchse Berlin in der Kampa-Halle vor.

Mit dabei sein wird Petar Nenadic, neben dem Schweizer Andy Schmid vielleicht der beste Handballer der Liga. „Schmid und er machen wenig verkehrt“, weiß GWD-Trainer Frank Carstens. Es sei schwer, zu sagen, wer von beiden der bessere Handballer sei, so der Coach. „Nenadic ist vielleicht einen Tuck torgefährlicher, Schmid mehr der Stratege.“

Der Spielmacher des EHF-Cup-Teilnehmers aus der Hauptstadt belegt mit 81 erzielten Toren, darunter drei Siebenmeter, hinter dem Magdeburger Robert Weber (83 Tore) den zweiten Platz in der Torjägerliste der Bundesliga und befindet sich in einer bestechenden Form. „Er ist neben Torhüter Silvio Heinevetter der herausragende Spieler bei den Berlinern“, sagt Carstens. Nenadic sei handballerisch hochbegabt und benötige keine Strategie, „weil er jede Zwei-gegen-zwei-Situation perfekt auflösen kann“.

Die Antwort auf solche dominanten Spieler sei meist eine Dopplung, erklärt Carstens. „Aber ich glaube, dass Rhythmuswechsel eine ganz gute Idee sind. Wir werden uns auf jeden Fall etwas überlegen.“ Der Mindener Trainer bleibt jedoch realistisch. Ganz ausschalten könne man Nenadic nicht, „er ist einer der besten Spieler der Welt“.

Einer, der es noch besser wissen sollte, ist der Berliner Trainer Velimir Petkovic, unter dessen Fittichen sich der Rückraumspieler vom Egoisten zum Teamspieler entwickelt hat: „Er ist ein Künstler, und du darfst ihm seine Kreativität nicht wegnehmen.“ Der Spieler habe sich in den vergangenen Monaten geändert, „er spielt jetzt mehr für die Mannschaft“, sagt der bosnische Coach.

Allerdings wird der 31-jährige Nenadic dem Vernehmen nach nicht mehr lange in der Bundesliga zu bewundern sein. Es soll Angebote aus dem ungarischen Veszprém geben. „Ich rechne damit, dass er bereits im Winter geht“, meint Carstens. Damit würde der Bundesliga ein weiterer Hochkaräter verloren gehen. „Das gibt es ja schon länger“, weiß der Mindener Coach. Die Anforderungen in den anderen europäischen Ligen seien lange nicht so hoch wie in Deutschland, „wo man alle drei Tage ein Spiel hat“. Die Liga sei auch viel ausgeglichener, die Spiele intensiver. „Wenn ich einen Spieler überzeugen müsste, würde ich sagen: Irgendwann musst du zeigen, dass du in Deutschland spielen kannst. Wenn du da nicht gespielt hast, bist du nicht einer der besten Spieler der Welt.“

Das allerdings trifft auf Nenadic nicht zu, der möchte es am Donnerstag in Minden wieder beweisen. Wenn es im Angriff gilt, den Mindener Innenblock auszuspielen, trifft der Serbe auf seinen Landsmann Miljan Pusica, der beim 26:26 der Mindener in Lemgo eine starke Vorstellung ablieferte und mit seinem Team die Serie ausbauen will. Die Zuschauer dürfen sich auf das Duell freuen.

von Uwe Kläfker und

Lennart Hecht LANDKREIS.

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