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Sportbuzzer-Zulieferung Ein wichtiges Signal?
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Ein wichtiges Signal?
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21:45 07.08.2016
Sicherheitsabstand: Die Bückeburger Abwehrspieler Dennis Peter und Nils Rinne (rechts) gehen gegen den dreifachen Torschützen Temel Hop zu zaghaft zur Sache. Quelle: Kläfker
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Doch davon war gestern nichts zu bemerken. Mit einem ganz starken Auftritt haben die Kurstädter im Bückeburger Jahnstadion mit 3:2 gewonnen.

„Ich fand unsere Leistung taktisch und fußballerisch souverän“, meinte Gästetrainer Philipp Gasde. Der VfL Bückeburg kam nach einem 0:3-Rückstand zwar noch mal heran, blieb aber zu Recht ohne Punkte, was vielleicht auch an den vielen Umstellungen lag, die Trainer Heiko Thürnau zur Vorwoche vornehmen musste. Dennis Peter, Nils Rinne, Marcel Buchholz und Lennard Heine waren neu in der Mannschaft. „Alles aufgrund von Verletzungen“, berichtete der VfL-Trainer. Vermisst wurde insbesondere Abwehrchef Niko Werner, ohne den es hinten bisweilen wild zuging.

Überzeugen konnte aber der flinke Lennard Heine, der trotz seines Trainingsrückstandes bewies, wie wichtig er für den VfL Bückeburg noch werden kann. Dass die Platzherren mit einem 0:0 in die Pause gingen, war pures Glück. Die SpVgg. Bad Pyrmont spielte nämlich schon im ersten Durchgang den besseren Ball. Gegen robuste Kräfte wie Florian Büchler, Dominic Meyer und Gerrit Pape war für den VfL Bückeburg kein Durchkommen. Schon 25 Meter vor dem Tor war Endstation. Ganz anders auf der Gegenseite. Vor dem Bückeburger Tor spielten sich teilweise abenteuerliche Szenen ab. Zum Beispiel kurz vor der Pause, als VfL-Torwart Hüseyin Özel am Ball vorbeirutschte, Andrzej Matwijow deshalb durch war, Dennis Peter es aber irgendwie schaffte, zwei Meter vor dem leeren Tor noch zu klären.

Doch so viel Dusel hält auf Dauer nicht. In der 52. Minute gingen die Gäste durch Temel Hop mit 1:0 in Führung, als schon wieder das blanke Entsetzen im VfL-Strafraum angesagt war. Danach gab es beim immer selbstbewusster aufspielenden Aufsteiger kein Halten mehr. Hop erhöhte in der 63. Minute nach einem Rückpass von Alexander Baal auf 2:0 und setzte nach einer Ecke in der 66. Minute das 3:0 drauf. Der Anhang der Gäste war aus dem Häuschen: „Hurra, hurra, Pyrmont ist da!“ „Ich hatte mir den VfL Bückeburg als Oberligaabsteiger schon ein wenig stärker vorgestellt“, meinte Gasde hinterher. Ihr eigentliches Leistungsvermögen zeigten die Platzherren viel zu spät.

Als Alexander Bremer mit einem Freistoß in der 73. Minute auf 1:3 verkürzte, keimte vorsichtige Hoffnung auf. Wenn Benjamin Hartmann wenig später einen Kopfball nicht völlig freistehend vermasselt hätte und der Anschlusstreffer früher gefallen wäre, hätte das Spiel tatsächlich noch kippen können. So aber reichte es nur noch zum 2:3 durch Tim Buchwald zwei Minuten vor dem Ende.

Auch Thürnau honorierte die Leistung der Gäste: „Das war verdient und für uns vielleicht ein wichtiges Signal. Was in der letzten Woche gut war, war diesmal schlecht.“ VfL:

Özel, P. Könemann, Peter (88. Werner), Bremer, Buchholz, Rinne (75. Buchwald), Stolte, Hartmann, Steininger, L. Heine, B. Heine.

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