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Einladung angenommen

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VON UWE KLÄFKER

TuS Niedernwöhren gerät nach umstrittenem Strafstoß aus den Fugen Fußball.

Der TuS Niedernwöhren hat das wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen den SV Nienstädt 09 mit 1:3 verloren.

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Ralf Krömer war es am Niedernwöhrener Beerbusch totenstill. Den Gastgebern dämmerte, dass in den neunzig Minuten zuvor endgültig die Zugehörigkeit zur Bezirksliga verspielt wurde. Ein Schuldiger war auch schnell gefunden, denn Krömer stand in den wichtigen Szenen im Mittelpunkt des Geschehens. Vor allem TuS-Trainer Dittmar Schönbeck zürnte wegen eines Strafstoßes, den der Unparteiische zum Entsetzen des Niedernwöhrener Anhangs verhängte.

Die Niedernwöhrener führten bis dahin 1:0, hatten das Spiel im Griff. Der zur Pause eingewechselte Nico Kerkmann kam nach einer Ecke von Steffen Führing sträflich frei zum Kopfball und erzielte die überfällige Führung (53.).

Der SV Nienstädt 09 schien mausetot, ehe TuS-Keeper Freddy Hansel einen Schuss nur abklatschen konnte und im Nachsetzen dem Nienstädter Routinier Manuel Stahlhut in die Parade fuhr. „Das war nie und nimmer ein Strafstoß“, klagte Hansel und auch sein Trainer war vom Gegenteil überzeugt: „Die Schwalbe und der Strafstoß haben uns das Genick gebrochen.“ Krömer wiederum war überzeugt, dass „eine Berührung vorgelegen hat“. Wie auch immer, Stahlhut nahm die Einladung an, sank zu Boden und Patrick Benecke verwandelte den Strafstoß sicher zum Ausgleich (81.).

„Wir müssen allerdings vor her das 2:0 machen“, räumte Schönbeck ein und meinte eine dicke Chance von Slavisa Popadic, der bereits den Nienstädter Keeper Artur Schneider umkurvt hatte und in letzter Sekunde von Til Wartmann gestört wurde. Die Gastgeber waren nach der Pause die klar bessere Mannschaft, verpassten es, den Sack zuzumachen. Auch nach dem 1:1 hatte der TuS eine ganz dicke Möglichkeit zur erneuten Führung, aber Sandro Kampf scheiterte frei vor Schneider (86.).

Der wegen Krankheit erst unmittelbar vor dem Ausgleich eingewechselte Philipp Böhning machte in der Schlussphase den Unterschied und dem TuS den Garaus. Sein platzierter Schuss in die lange Ecke bedeutete die 2:1-Führung für die Gäste (89.). Für den Schlusspunkt sorgte Stahlhut per Kopf in der Nachspielzeit.

„Wir haben heute echt schlecht gespielt, aber man muss auch mal Glück haben. Das hatten wir in der vergangenen Woche nicht“, sagte der Nienstädter Keeper Schneider. TuS:

Hansel, T. Büngel, Blume (46. Kerkmann), Hochmuth, Rüffer, Kasseck, Führing (85. Kampf), Schwarze, Popadic, J. Wischhöfer (69. L. Wischhöfer), Rahn. SV 09:

Schneider, Schaak, Duran, Wartmann, Krebel, Kaya, Benecke, Syla, Carganico (69. Tegtmeier), Stahlhut (90. Canbolat), Ul Hassan (79. Böhning).

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