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Sportbuzzer-Zulieferung Erst Schock, dann Erleichterung
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Erst Schock, dann Erleichterung
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22:36 12.06.2018
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„Ich bin jetzt einfach nur froh“, atmete TSV-Trainer Timo Nottebrock auf.

Die Algesdorfer begannen das wichtige Spiel mit viel Druck, im Strafraum der Wallenser brannte es ein ums andere Mal lichterloh. Der angeschlagene David Glawion machte über die linke Seite viel Betrieb. WTW konzentrierte die Defensive massiert auf TSV-Torjäger Sebastian Eiselt. Glawion, Florian Strumpel, Sören Balke und Eiselt scheiterten jedoch am guten WTW-Keeper Dominik Heintz. „Wir müssen das Tor machen – und so den Druck aus dem Kessel nehmen“, meinte Nottebrock.

Der nahm aber zu, denn WTW befreite sich aus der ersten Umklammerung und schockte die Gastgeber: Jan Medewitz zog aus zentraler Position auf Höhe der Mittellinie – also aus gut 50 Metern – ab, Maximilian Rother reagierte zu spät, der Ball fiel hinter dem TSV-Keeper zum 0:1 ins Netz (24.). Aber damit nicht genug: Kurz darauf nahm Medewitz sogar aus 55 Metern Maß – und erneut musste Rother den Ball aus dem Netz fischen (34.). „Beim ersten Treffer war ich sehr überrascht, aber das zweite Tor muss ich auf jeden Fall verhindern“, gab Rother zu.

Zum Glück war bei den Algesdorfern erneut auf ruhende Bälle Verlass: Julian Meyer flankte einen Freistoß von der linken Seite auf den Kopf von Florian Strumpel, der aus sechs Metern den mutmachenden Anschlusstreffer markierte (44.).

Nach dem Seitenwechsel war von den ersatzgeschwächten Gästen aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont kaum noch etwas zu sehen, Ausflüge über die Mittellinie wurden zur Mangelware. Die Schaumburger setzten zum Sturmlauf an, Eiselt sorgte mit einem Flachschuss ins lange Ecke aus halbrechter Position für den Brustlöser – 2:2 (55.). Dann hatte der Kleinste einen großen Auftritt: Kevin Bytomski lief aufs Tor zu, spielte noch einen Gegenspieler aus und traf aus zehn Metern zum vorentscheidenden 3:2 für den TSV (68.).

Bei den Wallensern brach die Gegenwehr zusammen, Eiselt (83.) und Tristan Otto (89.) schraubten das Ergebnis auf 5:2. „Ich bin einfach nur erleichtert“, meinte Rother nach Abpfiff. Sein Trainer versuchte es mit Galgenhumor: „Es ginge ja auch mal ohne 0:2-Rückstand.“ TSV:

Rother, Herbold (70. Weidemann), Balke, Ulbrich, Riecher, F. Strumpel (82. Reinecke), Harmening, Bytomski, Glawion (46. Otto), Meyer, Eiselt.

Weitere Ergebnisse:

In der Gruppe des SV Victoria Sachsenhagen setzte sich der FC Stern Misburg 2:1 bei der SG 05 Ronnenberg durch und bleibt Bezirksligist. Kreisligist RSV Rehburg war gestern spielfrei, schaffte den Sprung in die höhere Spielklasse aber nicht, weil der TSV Kirchdorf mit 4:1 in Sehnde gewann.

Ein Video zum Spiel finden Sie im Internet auf sn-sportbuzzer.de.

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