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Sportbuzzer-Zulieferung Es darf gezittert werden
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16:15 01.05.2015

Mittendrin sind vier Schaumburger Vereine, die stark gefährdet noch auf den Klassenerhalt hoffen. Durch die gleitende Skala wirkt sich die Zahl der Schaumburger Bezirksliga-Absteiger auch auf die Kreisliga und die weiteren Spielklassen aus.

Bei einigen Vereinen liegen die Nerven blank, der VfR Evesen griff zum letzten Mittel und wechselte fünf Spieltage vor Beendigung der Saison den Trainer – Thorsten Westenberger musste gehen, Duran Gök wurde ins Amt gehievt (wir berichteten).

Der TuS Niedernwöhren als Tabellenletzter und der TSV Eintracht Exten haben allenfalls noch theoretische Chancen auf den Verbleib im Bezirk. Der VfR Evesen steht aktuell auf dem 14. Tabellenplatz und muss sich gewaltig strecken. Auch der SV Nienstädt 09 ist akut gefährdet, könnte als aktueller Tabellendreizehnter den Klassenerhalt über die Relegation schaffen. „Es wird schwer für uns“, räumt auch der Nienstädter Trainer Thomas Klatt ein. Was bedeutet das für die Schaumburger Kreisliga?:

Das Horror-Szenario wäre, wenn – aktuell durchaus realistisch – vier Schaumburger Teams absteigen würden. Mit den beiden Regelaufsteigern aus der 1. Kreisklasse tummeln sich dann 22 Teams in der höchsten Schaumburger Spielklasse. Abzüglich des Kreismeisters, der in den Bezirk aufsteigt, wären es noch 21 Mannschaften. Bei einer Sollzahl von 16 im Kreisoberhaus müssten im schlimmsten Fall fünf Teams in die 1. Kreisklasse absteigen – ab Tabellenplatz zwölf, den aktuell der SC Möllenbeck einnimmt.

Allerdings hat auch der Tabellenzweite der Kreisliga die Chance über die Relegation aufzusteigen und so – als Nebeneffekt – die Zahl der Absteiger zu verringern.

Die Zahl der Kreisligaabsteiger wirkt sich dann auch auf die weiter unten angesiedelten Spielklassen aus. Aus der 1. Kreisklasse müssten bei fünf Zugängen aus dem Oberhaus ebenfalls alle Teams ab Tabellenplatz zwölf – aktuell der SV Obernkirchen II – in den sauren Apfel beißen. In der 2. Kreisklasse muss dagegen nur bis Rang 13 gezittert werden. Vereinen werden Punkte abgezogen:

Am Donnerstag hat der Fußballkreis die betroffenen Vereine über die Punktabzüge wegen zu wenig gemeldeten Schiedsrichtern informiert. In der Kreisliga sind sechs Vereine betroffen, die Karten im Kampf um den Aufstieg und gegen den Abstieg werden neu gemischt. Dem scheinbar bereits geretteten TuS Lüdersfeld werden drei Punkte abgezogen. Das Team von Trainer Dirk Sölter befindet sich wieder mitten im Getümmel. Aber auch der Spitzenreiter SV Engern muss sich auf Abzug eines Punktes einstellen. „Es ist natürlich schade, dass der sportliche Erfolg durch die Abzüge geschmälert wird. Aber die Vereine wollen jedes Spiel mit Unparteiischen besetzt haben – da ist der Punktabzug nach wie vor das beste Druckmittel, um den minimalen Bestand an Schiedsrichtern zu halten. Von einer Vergrößerung des Bestandes kann man eh nur träumen“, sagt Schiedsrichter-Obmann Wilhelm Kläfker.

Nebenstehend ist das Restprogramm der vom Abstieg bedrohten Kreisligisten aufgeführt. Die Punktabzüge sind bereits eingearbeitet.

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