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„Es geht schon wieder los!“

FUSSBALL „Es geht schon wieder los!“

Routine führt bei der Arbeit oft nur zu Leistungen mittlerer Art und Güte. Die Handgriffe sitzen, aber die Verhaltensweisen sind eingefahren.

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Kapitän Jan Steininger glaubt, dass der VfL in der Landesliga erst noch seinen Rhythmus finden muss.

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FUSSBALL. Routine im Fußball kann dagegen zu einer beachtlichen Leistungssteigerung führen. Jan Steininger vom Landesligisten VfL Bückeburg ist ein Paradebeispiel. Das Spiel des Innenverteidigers wurde in den vergangenen Jahren immer abgeklärter und in der Oberliga gehörte er häufig zu den wenigen Bückeburgern, die mit der Technik und dem Tempo starker Gegner mithalten konnten. Im Sommer wurde der studierte Sportmanager 30 Jahre alt. Die Sportredaktion sprach mit dem Kapitän des VfL.

 

Wie fühlte sich die Auftaktniederlage gegen Neuling Bad Pyrmont an?

 

Bei uns rumpelte es, so hatten wir uns den Landesligastart natürlich nicht vorgestellt. Wir fanden nicht ins Spiel und produzierten einige Fehlpässe. Unsere Aufholjagd zum Schluss war der einzige positive Gesichtspunkt.

 

Außerdem wirkte der Gegner überraschend stabil.

 

Wir hatten vielleicht im Unterbewusstsein, dass es ein Aufsteiger ist. Bad Pyrmont war griffig. Wir werden auch zukünftig damit rechnen müssen, dass die Gegner gegen uns besonders motiviert sind.

 

Man erwartet halt viel vom bisherigen Oberligisten VfL Bückeburg.

 

Die vorletzte Saison hat aber gezeigt, dass die Landesliga nicht einfach zu spielen ist. Damals mussten wir auch erst hineinkommen und unseren Rhythmus finden. Auch jetzt brauchen wir eine Zeit der Orientierung. Wir haben neue Spieler einzubauen und haben einen neuen Trainer.

 

Ist es richtig, dass Sie bisher ausschließlich unter Timo Nottebrock trainierten?

 

Für den Herrenbereich stimmt das. Da kenne ich tatsächlich nur Timo Nottebrock. In der Jugend war Heiko Thürnau schon mal zwei Jahre lang mein Trainer.

 

Und, wo liegt der Unterschied zwischen beiden?

 

Der Stil ist ein anderer. Heiko Thürnau legt viel Wert auf Passspiel, Laufwege und Kombinationsgenauigkeit. Das ist ihm derzeit äußerst wichtig. Er hat in jedem Training neue Ideen, uns das zu vermitteln. Alle ziehen mit, alle wollen es umsetzen, alle wollen natürlich schönen Kombinationsfußball spielen. Aber es kann nicht gleich klappen.

 

Dürfen wir uns trotzdem bald wieder auf Oberligafußball im Jahnstadion freuen?

 

Wenn wir uns allein auf die Statistik der vergangenen Jahre verlassen, sind wir wieder dran. Aber es ist wirklich nicht unser oberstes Ziel. Auch in der vorletzten Saison, in der wir im letzten Spiel plötzlich doch noch aufstiegen, passierte im Verlauf der Monate unglaublich viel. Auch jetzt geht es schon wieder los. Wir haben eine ganze Reihe von Verletzten.

 

Sie scheinen dem VfL Bückeburg auf alle Zeiten treu zu bleiben. Ist nie ein Wechsel in Betracht gekommen, sagen wir, zu einem Verein wie dem VfR Evesen?

 

Ich weiß nicht, wie ich als jüngerer Spieler auf ein lukratives Angebot reagiert hätte und werde mich hüten, jemand für seine Beweggründe zu kritisieren. Aber ich weiß, dass ich beim VfL Bückeburg mit meinen Freunden Fußball spiele. Ob das beim VfR Evesen mit seiner Fluktuation auch möglich ist, möchte ich bezweifeln.

 

Interview: Jörg Bressem

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