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Sportbuzzer-Zulieferung FC Stadthagen in Lauerstellung
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung FC Stadthagen in Lauerstellung
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21:51 23.04.2015
Lennard Heine (links) trifft: Im Gegensatz zu den Spitzenteams aus Eldagsen und Barsinghausen erzielt der FC Stadthagen dennoch zu wenig Tore, der lange verletzte Knipser Michael Huntemann sucht noch die Form aus der Hinrunde. uk

Den Abstiegskandidaten gehen die Spiele aus, Punkte sind für den SV Nienstädt 09, TSV Exten und VfR Evesen Pflicht. FC Stadthagen – FC Eldagsen (So., 15 Uhr):

Der Schock nach dem 1:2 gegen den TSV Barsinghausen wirkt beim FC Stadthagen noch nach. „Natürlich ärgert man sich und ist enttäuscht“, sagt FC-Trainer Steffen Mitschker, der bei seiner Mannschaft den „Zug aus der Hinserie“ vermisst. Die Unbeschwertheit sei abhanden gekommen, so der Coach. Allerdings gibt sich Mitschker kämpferisch, will die Saison noch nicht abhaken. „Es kann noch so viel passieren. Wir haben noch acht Spiele zu absolvieren, noch ist nicht alles verloren. Wenn sich die Chance bieten sollte, müssen wir zur Stelle sein“, erklärt Mitschker, der insgeheim noch auf Ausrutscher der Konkurrenz hofft. Dazu müsste der FC am Sonntag den Tabellenführer aus Eldagsen aus dem Weg räumen, der allerdings eine bemerkenswerte Konstanz an den Tag legt. „Es ist das richtige Spiel zum richtigen Zeitpunkt. Der nächste Schritt für uns ist, wieder ein Spiel zu gewinnen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wenn wir wie in der zweiten Halbzeit gegen den TSV Barsinghausen agieren“, weiß der Coach. 1. FC Germania Egestorf-Langreder II – TSV Eintracht Exten (Sa., 16 Uhr):

Die Eintracht erkämpfte sich gegen den Titelaspiranten FC Stadthagen ein achtbares 1:1-Unentschieden. „Allerdings helfen in unserer Situation nur Siege weiter. Ich hätte gerne ein schmutziges 2:1 mitgenommen“, weiß Trainer Mirko Undeutsch. In der Schlussphase fehlte den Extenern die Ruhe am Ball, um gegen einen aufgerückten FC, den entscheidenden Konter zu setzen. Die Eintracht hat drei Punkte auf einen Relegationsplatz Rückstand. Nun gastiert der Tabellenvorletzte bei einer Wundertüte. „Man weiß nie, mit welcher Mannschaft die Oberligareserve antritt. Vielleicht gibt es gegen uns keine Verstärkungen aus dem Kader der Ersten“, mutmaßt Undeutsch. Nach dem Spiel bei den Germanen, steigt beim TSV am Dienstag das Derby gegen den SC Rinteln. „Vier Zähler würden uns gut zu Gesicht stehen“, findet der TSV-Trainer. Tim Kaufmann steht wieder zur Verfügung. Serhat Ceylen hat seine Sperre abgesessen. Dafür fehlt Philipp Wolter nach der 5. Gelben Karte. SC Rinteln – SV Gehrden (So., 15 Uhr):

Die Rintelner marschieren in Richtung Klassenerhalt. Nach der unglücklichen 1:2-Pleite gegen den Spitzenreiter FC Eldagsen folgten vier Punkte gegen den SV Nienstädt 09 (3:0) und TSV Kirchdorf (1:1). Damit beträgt der Vorsprung der Hasani-Elf auf den Relegationsplatz vier Punkte. „Wir stehen in der Defensive sehr kompakt, kassieren für einen Abstiegskandidaten auch wenig Gegentore im Vergleich zur Konkurrenz. Unser Problem ist der Angriff. Da lassen wir zu viele Hundertprozentige liegen. Da müssen wir gefährlicher werden“, hat Trainer Kastriot Hasani erkannt. Am Sonntag kommt der Tabellenvierte SV Gehrden, dann geht es am Dienstag zum Ortsderby nach Exten. Mit vier Punkten hätte der SCR einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Bei den Steinanger-Kickern sind alle Mann an Bord. SV Arnum – TuS Niedernwöhren (So., 15 Uhr):

Rechnerisch ist der TuS Niedernwöhren noch nicht abgestiegen. Allerdings spricht derzeit sehr wenig dafür, dass das Team von Trainer Dittmar Schönbeck noch an eine Chance glaubt. Die SV Arnum nimmt aktuell den Relegationsrang ein und hat bereits ein Polster von neun Punkten Vorsprung auf den TuS. Für die Gastgeber ist ein Erfolg gegen den Tabellenletzten Pflicht, der Druck wird groß sein. Das ist vielleicht die Chance für den TuS Niedernwöhren, der nichts mehr zu verlieren hat. VfR Evesen – VfL Bückeburg II (So., 15 Uhr):

Der VfR Evesen sammelt Punkte für den Klassenerhalt – aber nur wie ein Eichhörnchen. Beim SV Gehrden gab es wieder nur einen Zähler, den VfR-Trainer Thorsten Westenberger vor dem Spiel als Erfolg gewertet hätte: „Nach dem Spiel muss man sagen, dass wir gegen zehn Mann hätten gewinnen müssen. Dazu muss man aber mal ins Tor treffen.“ So tritt seit vier Spielen unbezwungene VfR auf der Stelle und ist im Derby gegen den VfL Bückeburg II unter Druck. „Grundsätzlich waren die letzten Spiele in Ordnung, aber wir müssen jetzt mal einen Dreier machen“, fordert Westenberger, „sonst kommen wir nicht vorwärts. Ich bin in der derzeitigen Situation überhaupt nicht entspannt. In den nächsten Wochen warten schwere Gegner, da werden wir gegen den VfL gewinnen müssen.“

Beim Gegner ist die Lage wesentlich entspannter, zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz lassen keine Unruhe aufkommen. Verschenken werden die Bückeburger allerdings nichts. „Das ist das Ortsderby. Wenn meine Jungs einen glücklichen Trainer sehen wollen, müssen sie beim VfR gewinnen“, sagt VfL-Coach Martin Prange, der dem Ende der Bückeburger Siegesserie nachtrauert. „Gegen Barsinghausen haben wir uns zu blöd angestellt. Der Gegner hat nur auf Fehler gelauert und die dann gnadenlos ausgenutzt. Jetzt müssen wir halt eine neue Serie starten“, sagt Prange. Der Evesen müsse sich die Punkte gegen den Abstieg woanders holen, so der Bückeburger Übrungsleiter.

Dominik Sutmar steht wieder im Kader, Marvin Stahlhut ist angeschlagen und Simon Häberli sammelt Spielpraxis in der dritten Mannschaft. TSV Hagenburg – TSV Kirchdorf (So., 15 Uhr):

In der Hinrundentabelle stand der TSV Kirchdorf noch abgeschlagen auf dem letzten Platz. Inzwischen ist viel passiert, die Gäste haben sich gemausert und nehmen aktuell den dritten Platz in der Rückrundentabelle ein. Mit anderen Worten: Der Koma-Patient ist auf dem besten Weg, den Klassenerhalt zu schaffen. Den hat der TSV Hagenburg nach dem Erfolg gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder so gut wie in der Tasche. Mit einem Sieg im Aufsteigerduell will das Team von Trainer Christoph Lempert die letzten Zweifel beseitigen. SG Letter 05 – SV Nienstädt 09 (So., 15 Uhr):

„Langsam gehen uns die Spiele aus“, sagt der Nienstädter Trainer Bernd Junk, der das Team mit Thomas Klatt bis zum Saisonende betreut. Aber es gibt Hoffnung, denn mit Jan Carganico, Bekir Duran und Marc-Philipp Drewes stehen drei Spieler wieder zur Verfügung. „Außerdem hat Mario Schünemann bis zum Saisonende zugesagt“, freut sich Junk. Die Ausrichtung bei der sich ebenfalls noch im Abstiegskampf steckenden SG Letter 05 soll defensiv sein. „Wir müssen die Bude hinten dicht machen, abwarten und auf Konter lauern“, sagt Junk, der auf Punkte hofft. „Da muss jetzt was kommen, wir stehen auf einem Abstiegsplatz.“

Der SV 09 setzt einen Bus ein. Interessierte Zuschauer dürfen um 13.15 Uhr mitfahren.

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