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21:50 30.09.2015
Obenauf: Obernkirchens Youngster Julian Talat schoss in dieser Saison schon sechs Tore.hga
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Selten zuvor waren so viele zukunftsträchtige Newcomer am Start, und selten zuvor sorgten sie derart früh in der Saison für Aufsehen. Dimitrios Nemtsis zum Beispiel hat es beim VfL Bückeburg auf Anhieb zu einem Stammplatz gebracht. Das schafften vor ihm nur ganz wenige, nicht einmal Alexander Bremer, der langjährige Platzhirsch im Sturmzentrum des Oberligisten. Warum Timo Nottebrock, der sonst gerne zu erprobten Lösungen neigt, Nemtsis so ausdauernd das Vertrauen schenkt, liegt auf der Hand: Gute Angreifer für die vorderste Linie sind selten und Nemtsis erinnert als Spielertyp an den jungen „Bubi“ Bremer, für dessen Nachfolge er erstrangig in Betracht kommt.

Auch der FC Stadthagen hat einen starken neuen Spieler in seinen Reihen. Benjamin Hartmann ist zwar schon ein wenig älter und er ist kein Eigengewächs, arbeitete aber bereits in den ersten Spielen heraus, wie wichtig er für das Aufstiegsziel werden kann. Wie er mit schnellem Antritt den Gegnern die Rücklichter zeigt, wie eng er den Ball dabei führt, all das wirft die Frage auf, wo er bisher versteckt gehalten wurde. Sein Spiel fällt ins Auge und seine bisherigen fünf Saisontore sprechen nicht gegen ihn.

Ähnlich sieht es bei Julian Talat vom SV Obernkirchen aus, der im Angriff des Aufsteigers leichtfüßig unterwegs ist und der spätestens seit seinem eindrucksvollen Viererpack in Boffzen die spezielle Aufmerksamkeit der gegnerischen Abwehrspieler genießt. „Wir werden noch häufig von ihm hören“, kündigt sein Trainer Oliver Nerge an. Talat bewegt sich gut, ist spielfreudig, hat Technik und gehört zum Kreis der vielen jungen Spieler, die aus der Ausbildungswerkstatt des VfL Bückeburg stammen und nun ihre Künste andernorts auf den Rasen bringen.

Doch auch dem Oberligisten bleibt aus seiner Nachwuchsarbeit viel Qualität erhalten, was sich an Josef Khodr zeigt. Als er in der U 23 des VfL Bückeburg gegen Aerzen ein überragendes Spiel machte und eine Woche später auch beim 3:0-Auswärtssieg in Hagen die Tore perfekt einleitete, da reagierte Timo Nottebrock innerhalb von Stunden. Nur einen Tag später fand sich Josef Khodr im Oberligakader wieder, in dem es mit Bjarne Adick ein weiterer blutjunger Spieler als rechter Außenverteidiger bereits zu einem Stammplatz brachte. Bei ihm war damit allerdings schon eher zu rechnen. Es ist zwar ebenfalls sein erstes Herrenjahr, aber er genoss beim Regionalligisten SV Rödinghausen eine ausgezeichnete Ausbildung und war in der vergangegen Saison Stammkraft in der A-Jugend des TSV Havelse, die in die Bundesliga aufstieg.

Auch beim Bezirksliga-Spitzenreiter VfR Evesen erkämpfte sich eine Nachwuchskraft fast unbemerkt einen Platz in der Startelf – Sebastian Wagner. Er empfahl sich mit Toren und Tempodribblings. Experten hatten ihm nach seiner neunmonatigen Verletzungszeit zunächst ein Jahr Entwicklung in der Kreisliga empfohlen und sahen beim VfR Evesen für ihn allenfalls langfristig eine Perspektive. Doch nun scheint sich Wagner unter Trainer Duran Gök in der Bezirksliga auf Anhieb in die Mannschaft spielen zu können. „Er hat noch Defizite im Zweikampf und in der Arbeit nach hinten“, hat Gök beobachtet. „Ansonsten sind wir mit seinen Fortschritten außerordentlich zufrieden.“

Beim SC Rinteln ist der Einbau von jungen Spielern vereinspolitisch gewollt. Zwei Spieler stachen bisher besonders heraus: André Kuhlmann passt mit seiner Schnelligkeit als linker Verteidiger optimal in das System von Trainer Christian Vaas. Dass er einen Stammplatz hat, gleicht einem Wunder, denn Kuhlmann könnte eigentlich noch ein Jahr in der A-Jugend spielen. Auch Felix Kaufmann ist schon nach seinen ersten Bezirksligaspielen auf dem Sprung, einen Platz in der Startelf zu beanspruchen, trotz des großen Personalangebotes im Rintelner Mittelfeld. Allerdings plagte sich Kaufmann zuletzt mit Leistenbeschwerden herum, durchlief ein kleines Tal. Der Sprung von der A-Junioren – Niedersachsenliga in die Herren-Bezirksliga ist groß. „Dass es die jungen Spieler bei uns schaffen, ist gewissermaßen unser Markenkern“, sagt Vaas.

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