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Sportbuzzer-Zulieferung Frischzellenkur
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17:15 08.08.2016
Der TSV Eintracht Exten zählt in der neuen Kreisliga-Saison zu den Titelanwärtern. Quelle: tol
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Allerdings ist die goldene Generation in die Jahre gekommen. Die Leistungsträger sind schon über 30 Jahre alt. Deshalb unterzog sich der letztjährige Tabellensechste im Sommer einer Frischzellenkur. Fünf Neue kamen hinzu, alle um die 20 Jahre jung. Sie sollen den Etablierten Druck machen, damit die Eintracht weiter in der Spitzengruppe beheimatet bleibt.

Trainer Mirko Undeutsch ist über die neuen Alternativen hoch erfreut. „Der Konkurrenzkampf ist eröffnet, die Neuen üben Druck aus. Ich möchte aus jedem Spieler noch zehn bis zwanzig Prozent mehr Leistungsvermögen herauskitzeln“, hofft der Eintracht-Coach. Dann stehe einer guten Saison nichts mehr im Wege. Sein Team müsse von Beginn an hellwach sein, eine gute Hinrunde sei Pflicht. „Zur Winterpause sollen 19 Spiele bereits absolviert sein, da dürfen wir nicht der Musik hintertanzen“, weiß der 43-Jährige.

Die Stärke der Extener ist weiterhin der ausgeprägte Teamgeist. „Wir sind ein verschworener Haufen“, sagt Undeutsch. Aber auch das Spiel nach vorne verfügt über viel Qualität. In der vergangenen Saison netzte die Eintracht 73 Mal ein. Das war hinter Aufsteiger TSV Algesdorf die zweitbeste Torausbeute. Ein fitter Matthias Appel, ein gut aufgelegter Volkmar Vöge, ein Spielwitz versprühender Andreas Kramer sowie der laufstarke Sebastian Schmidt bringen die gegnerischen Abwehrreihen ins Wanken. „Wir sind in der Offensive durch die Neuzugänge noch stärker und variabler geworden“, glaubt der TSV-Trainer. Felix Kaufmann wird in den nächsten Jahren in die Fußstapfen von Andreas Kramer als Ideengeber treten, Fabian Brennecke ist eine brandgefährliche Offensivkraft und auch Lars Anke hat wieder Blut geleckt. „Die Neuen sind alles gute Fußballer und Stammplatzkandidaten. Wenn alle fit sind, wird es zum Saisonstart einige Härtefälle geben. Jeder muss Gas geben, sonst sitzt er draußen“, stellt Undeutsch klar.

In der Vorsaison wackelte ein wenig die Defensive. 45 Gegentore sind für eine Spitzenmannschaft einfach zu viel. Michael Krohn, Jonas Wiemers, Michael Braunert oder Philipp Wolter sind alles starke Innenverteidiger. Mit Christian Krohn steht einer der besten Keeper der Kreisliga im Tor. Trotzdem ist die Abwehr nicht immer sattelfest. „Es müssen alle mitarbeiten, damit keine Lücken entstehen. Da fehlt es manchmal an Zweikampfhärte und Willen“, hat der Eintracht-Coach erkannt. Die Jungs müssten den inneren Schweinehund überwinden, mal ein paar Meter mehr machen. „Wir brauchen noch mehr Tempo in unserem Spiel. Bälle fordern und in die Räume gehen, das fehlt mir noch“, reklamiert Undeutsch. Zudem sei der Posten des linken Außenverteidigers nach dem Wechsel von Dominik Melcher vakant. „Da muss ich noch tüfteln“, erklärt der TSV-Trainer.

Undeutsch sieht in der Kreisliga in diesem Jahr keine Übermannschaft. Der SV Engern, SC Auetal, TuS SW Enzen, FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen und TuS Niedernwöhren seien die Favoriten auf den Titel. „Aber wir gehören auch dazu“, ist sich der Eintracht-Coach sicher. Der große und ausgeglichen besetzte Kader der Extener könnte im Laufe einer langen Saison zu einem großen Vorteil werden, meint Undeutsch. Sollten die Routiniers auch noch neues Feuer entfachen und Gas geben, dann gehört die Eintracht zu einem ernsthaften Titelanwärter.

Dietmar Kütemeyer. Ko-Trainer:

Sylvio Franke. Torhüter:

Sören Stahlhut.

08.08.2016

Die Mannschaft. Ko-Trainer:

Chris Walter. Torwart:

Pierre Tatje. Abwehr:

Chris Walter, Daniel Stadtkewitz, Heinrich Schweer, Dennis Oesterheld, David Oltersdorf, Steffen Schwich, Oliver Thiele, Philipp Thiele.

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VON HEINZ-GERD ARNING

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