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19:21 28.08.2018
Angespannt: GWD-Trainer Frank Carstens (vorne) erwartet in Berlin einen schweren Gegner. Quelle: uk

Das allein wird aber nicht reichen, um in der Bundeshauptstadt die ersten Punkte der noch jungen Saison einzufahren. Anwurf ist am Donnerstag um 19 Uhr.

Die Berliner gehören zu den Schwergewichten der Liga. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. „Ich weiß nicht, ob die Berliner nach Kilo-Preisen einkaufen“, fragt sich GWD-Trainer Frank Carstens angesichts der körperlichen zwei-Meter-Hünen Jakov Gojun, Eric Schmidt, Paul Drux oder Neuzugang Mijajlo Marsenic. „Das ist sehr beeindruckend, was sie da physisch auf die Platte bringen – egal, in welcher Besetzung.“ Für die Gäste wird es darauf ankommen, sich nicht auf Zweikämpfe einzulassen. „In der Deckung stehen wirklich riesige Kerle, da müssen wir unsere Vorteile in der Schnelligkeit nutzen“, erklärt Carstens und legt nach: „Es wird ein wichtiger Faktor, wie gut wir angreifen.“

Die Ostwestfalen haben keine guten Erinnerungen an die vergangene Serie, als in Berlin beim 31:40 vor allem die Defensive versagte. Da ist noch eine Rechnung offen. „Das wäre nicht mal im Basketball eine Abwehr gewesen“, erinnert sich der Coach an die ersten 45 Minuten, und auch Abwehrchef Miljan Pusica hat den Auftritt nicht vergessen, er wurde nämlich vorzeitig erlöst und ausgewechselt: „Ich habe damals sehr schlecht gespielt, mir sind nicht einmal Fouls gelungen.“ Gegenspieler Marko Kopljar sei quasi durchgewunken worden. Der Serbe will dagegen lieber an seine starke Leistung aus dem Flensburg-Spiel anknüpfen, als er erstmals sehr viel Spielzeit im Angriff bekam. „Das war gut, ich bin zufrieden. Aber ich muss dann in der Abwehr noch weniger Fehler machen, das erwarte ich von mir.“

Das soll Donnerstag besser werden, dazu müssen die Gäste die „Berliner Mauer“ in Bewegung bringen, um in die Nahtstellen der Abwehr zu kommen. „Außerdem muss unser Rückzug besser werden, das war auch zum Auftakt gegen Flensburg ein Problem“, sagt Carstens, der aber Optimismus versprüht: „Mir ist nicht bange, wir werden das hinbekommen, weil es auch die Mannschaft geärgert hat und wir das auch als Ursache dafür ausgemacht haben, warum wir gegen Flensburg verloren haben.“

Aus dem ansonsten guten Spiel gegen den Deutschen Meister hat GWD einiges an Selbstvertrauen mitgenommen. „Wir hatten mehr Einfluss auf das Ergebnis als Flensburg. Wenn wir mit so vielen Fehlern dennoch eine Chance haben, sagt das eigentlich alles darüber aus, was möglich gewesen wäre“, so der Trainer. Man könne besser spielen als Samstag, „das müssen wir auch“. Mindens Sportlicher Leiter Frank von Behren formuliert die neuen Ansprüche so: „Unser größter Gegner sind wir selbst. Wir müssen daran glauben und die Überzeugung haben, dass wir auf einem Niveau spielen, jede Mannschaft schlagen zu können.“

Allerdings liegt der Druck bei den Berlinern, die zum Saisonstart 18:21 in Göppingen verloren haben und vor der Saison große Ziele ausgaben. „Die müssen gegen uns gewinnen und haben sich den Druck selbst gemacht“, weiß Carstens. Füchse-Trainer Velmir Petkovic sprach gegenüber der „Handball-Woche“ davon, „besser zu sein als in der vergangenen Saison und wieder ein Stück vorzurücken“. In der abgelaufenen Serie waren die Hauptstädter übrigens Dritter.

GWD hat bis auf den langzeitverletzten Savvas Savvas (Kreuzbandriss) keine personellen Probleme.

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