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Sportbuzzer-Zulieferung Höchstes Risiko
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Höchstes Risiko
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15:28 13.02.2019

„Alle Teilnehmer der Handball-Weltmeisterschaft sollen geehrt werden“, sagt Mindens Manager Frank von Behren. Während die Hausherren drei norwegische Vize-Weltmeister in ihren Reihen haben, kommen die Löwen mit zwei Weltmeistern. Mads Mensah Larsen war als Spieler ein wichtiger Faktor, Nikolaj Jacobsen führte die Dänen als Trainer zum Titel. Es wird also auch eine kleine WM-Revanche. „Aber nur eine ganz kleine“, meint von Behren. Vom Papier her sind aber auch heute die Dänen im Löwen-Dress der klare Favorit. „Von denen sind wir immer ordentlich abgewatscht worden“, erinnert sich GWD-Trainer Frank Carstens.

Durch den 29:25-Sieg in Erlangen sieht man sich bei den Ostwestfalen aber gewappnet, das zuvor durch vier Niederlagen in Folge abhandengekommene Selbstvertrauen ist wieder da. In der Vorbereitung wurde hart an der Abwehr gearbeitet („das war vier Wochen Thema“). Gleich im ersten Spiel nach der WM-Pause zahlte sich das aus, GWD zeigte eine starke Defensivleistung. „Wenn wir 50 Prozent schaffen, gewinnen wir unsere Spiele“, sagt Carstens, „dieser Trend hat sich in Erlangen bestätigt.“ Auch für von Behren war es ein „super Einstieg ins neue Jahr“. „Das hat mich sehr gefreut.“ Der klare Sieg dort sei nicht selbstverständlich gewesen.

Gegen die Löwen wird vor allem die Kreisabwehr ein zentrales Thema sein. „Sie haben nicht die großen Schützen“, weiß Carstens. „Auch Steffen Fäth nicht.“ Der Nationalspieler könne das, habe derzeit aber oft die Null stehen. „Aber sie haben sehr viele Leute, die von Neunmetern sehr stark sind. Und sie haben Andi Schmid, der immer in der Lage ist, jeden Kreisläufer der Welt besser zu machen und gut zu bedienen.“

In Erlangen haben die Mindener das Kreisspiel über weite Strecken gut verteidigt, viele Bälle gewonnen. „Daran müssen wir anknüpfen“, sagt Carstens. Wenn GWD eine Chance haben will, müssen Kontertore her, um den Tabellendritten unter Druck zu setzen. „Wir müssen unser Tempospiel mit höchstem Risiko gehen – auch auf die Gefahr hin, das Bälle verloren gehen“, erklärt der Trainer. Gegen die stehende Abwehr des mehrmaligen Deutschen Meisters werde es eher schwer. Bereits beim 29:32 im Hinspiel haben die Ostwestfalen eine gute Leistung gezeigt, vor allem im Angriff. „Wir haben sie gestresst.“

Um überhaupt für einen Sieg infrage zu kommen, muss GWD eine optimale Leistung abrufen. „Aber das wird nicht reichen, wenn es die Löwen auch tun. Wir sind darauf angewiesen, dass sie unter Druck geraten, vielleicht nicht ganz aufmerksam sind“, erklärt der Coach.

Ob Dalibor Doder heute dabei sein kann, ist fraglich. Der schwedische Spielmacher war bis gestern mit einem Magen-Darm-Infekt außer Gefecht.

Michael Kraus (35) spiele in den Planungen von GWD keine Rolle für eine Doder-Nachfolge, so von Behren. Der Vertrag des Weltmeisters von 2007 beim TVB Stuttgart wird nicht verlängert. Man suche auch nicht zwingend nach einem Spielmacher, so der Manager: „Priorität haben der rechte Rückraum und der zweite Torwart.“ Andreas Cederholm wechselt nach Lemgo und ob es eine Verlängerung mit Keeper Kim Sonne gibt, ist noch offen.

Mit vier Teilnehmern haben die Obernkirchen Raptors an den Bezirksmeisterschaften der U15 und U18 teilgenommen – und alle schafften die Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften.

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