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Sportbuzzer-Zulieferung Huntemann als Extener Schreckgespenst
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung Huntemann als Extener Schreckgespenst
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20:15 08.10.2017
Michael Huntemann (Mitte) trifft in Exten dreimal. Quelle: seb
EXTEN

Nach den 90 Minuten waren die Seeprovinzler froh, dass Schiedsrichter Tim Wieggrebe endlich abpfiff und die Partie nach großem Zittern mit 3:2 gewonnen wurde.

Extens Trainer Ruzmir Mehic musste vor dem Anpfiff schon zweimal verletzungsbedingt wechseln. Fabian Brenneke und Tim Kaufmann fielen aus, dafür kamen Michael Braunert und Nils Kurkuck in die Mannschaft. In Hälfte eins passte das Defensivverhalten der Eintracht überhaupt nicht. In der Kette klafften große Lücken, das nutzte Hagenburgs Routinier Michael Huntemann. Der Torjäger avancierte zum Extener Schreckgespenst und netzte dreimal ein. Beim 1:0 in der 20. Minute reichte eine einfache Drehung, um frei zum Schuss zu kommen. Beim 2:0 in der 27. Minute war er schneller als Eintracht-Keeper Christian Krohn am Ball und schob die Kugel ins leere Tor. Das 3:0 (42.) steuerte er in Abstaubermanier bei. Damit war die Heimelf noch gut bedient, denn die spielfreudigen Hagenburger ließen weitere Großchancen von Oguzhan Mun (3.), Huntemann (33.) und Gian-Luca Blume (35.) aus. „Wir hätten zur Pause 6:0 führen müssen“, ärgerte sich Hagenburgs Trainer Felix Dyck. Exten hatte bis auf die Schüsse von Felix Kaufmann (17.) und Simon Druffel (39.) nichts anzubieten. Zweimal war Hagenburgs Torwart Ricardo Schulz auf dem Posten.

Scheinbar waren im Pausentee der Gäste Schlaftabletten drin. Der TSV Hagenburg stellte in Hälfte zwei das Fußballspielen ein. Die Gäste liefen in einen Konter und Nils Hurkuck (56.) besorgte den 1:3-Anschlusstreffer. Als dann in der 66. Minute Felix Kaufmann zum 2:3 traf, war das Spiel wieder offen. „Wir bauen einen Gegner, der am Boden liegt wieder auf. Das darf uns nicht passieren“, erklärt Dyck. Exten drängte auf den Ausgleich, aber die Gästen verteidigten in der Schlussphase den knappen Vorsprung über die Zeit. Volkmar Vöge (70.) scheiterte an Schulz und Lars Anke (90.) drosch den Ball im Fallen über das Hagenburger Gehäuse. „Wir haben in der ersten Hälfte zu viel gewollt und sind in unser Verderben gelaufen. Die zweite Halbzeit war gut, da hat das Team gekämpft und Moral gezeigt“, analysierte Mehic. Exten:

Krohn, Bub, Braunert (72. Mehic), Felix Kaufmann, Kramer, Druffel, Lackner (43. Jaskulski), Deppe (65. Anke), Hurkuck, Vöge, Wehling. Hagenburg:

Schulz, Christian Trepte, Aust, Pape (80. Woelke), Bruns, Mun (68. Stefan Trepte), Huntemann, Akad (90. Kaygun), Fieberg, Jung, Blume.

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