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„Ich hätte in Bückeburg bleiben sollen!“

„Ich hätte in Bückeburg bleiben sollen!“

Fußball.

Wenn Manuel Stahlhut heute wieder beim SV Nienstädt 09 spielt, dann werden Erinnerungen wach und dann wird ein Stück Fußballhistorie lebendig.

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Packender Vierkampf

Manuel Stahlhut hat eine wechselhafte Tournee hinter sich und versucht nun, den Abstieg des SV Nienstädt 09 zu vermeiden.jö

Denn über kaum einen Spieler wurde vor vielen Jahren so hitzig diskutiert wie über ihn.

Unser Mitarbeiter Jörg Bressem unterhielt sich mit ihm über Abstiegsfragen und über Fußballerfahrungen. Der zusammengewürfelte Mannschaft des SV Nienstädt 09 fehlte es beim 0:2 in Evesen spürbar an innerem Zusammenhalt, an Führung und überdies an Auswechselspielern. Sahen wir da erste Auflösungserscheinungen?

Nein, wir hatten nur zu viele Ausfälle. Jan Carganico im Urlaub, Phillipp Böhning krank und die Drewes-Brüder verletzt. Patrick Benecke spielte krankheitsgeschwächt und Ylli Syla hat immer noch Rückenprobleme. Torben Brandt fehlt natürlich auch, deshalb ist es eine schwierige Situation in Nienstädt. Mir fällt es schwer, mich in die Spielstruktur einzufinden. Das Wichtigste ist aber: Wir alle wollen auf keinen Fall absteigen. Würden Sie zustimmen, dass speziell für einen Verein wie dem SV 09 der Abstieg eine Katastrophe mit ungewissem Ende wäre?

Nienstädt war für mich immer ein Verein, der im Bezirk spielt und dort traditionell hingehört. Mit Christos Christou kommt im Sommer ein neuer Trainer, der Spieler halten und neue hinzugewinnen kann. Ihm ist es zuzutrauen, dass er den Reset-Knopf drückt und einen Neustart hinlegt – in der Bezirksliga, aber im negativen Fall auch in der Kreisliga. Wären Sie dabei?

Brandt fragte im Winter bei mir an, ob ich in der Rückrunde helfen kann. Deshalb habe ich eigentlich nur bis zum Saisonende geplant. Wenn aber die Perspektiven stimmen, dann könnte ich mir vorstellen, noch ein Jahr dranzuhängen. Ihre Fußballkarriere verlief kurvig. Beim Blick zurück, was werden Sie mit den Erfahrungen Ihrem Sohn raten? Wann haben Sie Fehler gemacht?

Ich rate ihm, so hochklassig zu spielen, wie es irgend geht. Ich hatte Angebote, unter anderem von Arminia Hannover, und ich hätte es probieren sollen. Man wird nie ein zweites Mal gefragt. Ich hätte auch nach der Jugend schön beim VfL Bückeburg bleiben sollen. Martin Prange, Tim Engler, Jean-Paul Thom – wir waren ein starker Jahrgang, von dem der Verein lange zerrte. Ich wäre besser immer dabei geblieben.

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