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Sportbuzzer-Zulieferung „Ich wollte mit dem Fußball aufhören“
Sportbuzzer Sportbuzzer-Zulieferung „Ich wollte mit dem Fußball aufhören“
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18:21 19.04.2018
Markus Mensching übersteht zwei Kreuzbandrisse und ist nun als Sechser eine Stammkraft beim VfL Bückeburg. Quelle: jö
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Nein, er treibt sich im Dienste seines Arbeitgebers auf Kundenbesuchen in Weißrussland herum. Er ist Wirtschaftsingenieur, machte beim Schaumburger Erfolgsunternehmen Hautau vor Jahren ein duales Studium und schloss vor einigen Wochen sein nebenberufliches Masterstudium ab. Auch bei ihm überträgt sich der sportliche Ehrgeiz scheinbar unweigerlich auf den Beruf. Die Sportredaktion unterhielt sich mit dem 29-Jährigen über den Aufschwung beim VfL Bückeburg, über seine persönliche fußballerische Situation und seine zwei schweren Verletzungen. Ihr Trainer Nico Felix ließ Sie am vergangenen Sonntag gegen den SV Bavenstedt zunächst draußen. Er begründete das damit, dass er Sie für einen der wichtigsten Eckpfeiler im Spiel hält und er Sie kräftemäßig keinesfalls überfordern möchte. Sie scheinen sich beim VfL Bückeburg endlich voll etabliert zu haben.

Wir wollen nicht übertreiben. Dass ich gerade fest als Sechser spiele, liegt vor allem an der Verletzung von Nils Rinne. Im Normalfall ist er gemeinsam mit Pascal Könemann der Stammsechser. Aber es freut mich, dass der Trainer meine Leistung als so wichtig erachtet. Täuscht der Eindruck, dass Sie sich auf dieser Position wohler fühlen als in der Abwehr als rechter Außenverteidiger?

Ich habe nichts gegen die Position des rechten Außenverteidigers. Aber es stimmt schon. Ich habe in der Jugend und beim TuS Niedernwöhren als Sechser gespielt und kann in dieser Aufgabe meine Offensivneigung vielleicht besser ausleben. Mit „Bubi“ Bremer finde ich vorne eine Anspielstation und ich habe die Möglichkeit, auch mal aus der Distanz zu schießen. Mit zwei Kreuzbandrissen erwischte es kaum einen heimischen Fußballer so heftig wie Sie. 2012 beim TuS Niedernwöhren und 2014 beim VfL Bückeburg. Was macht das mit einem?

Ich verletzte mich erst am linken und dann am rechten Knie. So etwas steckt man nicht einfach weg, da ist man nicht nur am Knie verletzt und macht sich seine Gedanken. Heute darf ich verraten, dass ich auch sehr konkret daran dachte, ganz mit dem Fußball aufzuhören, vor allem, als sich nach dem zweiten Kreuzbandriss nach einem Jahr unerwartete Komplikationen einstellten. Sie wohnen seit einem Jahr in Enzen und fahren zum Fußball nach Bückeburg. Interessieren Sie sich noch für den Werdegang ihres Heimatvereins TuS Niedernwöhren?

Das wird immer so sein. Mit meinen alten Mitstreitern wie Nico Rüffer, Marcel Kasseck und Slavica Popadic habe ich regelmäßig Kontakt. Ich finde es schon traurig, dass der TuS Niedernwöhren mit der langen Bezirkstradition mittlerweile sogar in der Kreisliga Probleme hat. Wie ist dagegen der Durchmarsch des VfL Bückeburg bis auf den vierten Tabellenplatz zu erklären?

Mit einer anstrengenden und intensiven Vorbereitung, mit einem guten Start und dem damit verbundenen Selbstvertrauen und damit, dass wir wieder befreiter und intuitiver Fußball spielen. Schauen wir mal, wie wir uns beim Tabellenführer HSC Hannover am Sonntag halten, denn am Sonnabend feiert Tim Buchwald seine Hochzeit.

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