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19:01 02.11.2018

Vor eineinhalb Jahren stieg der SC Rinteln zum ersten Mal in die Kreisebene ab – eine Katastrophe historischen Ausmaßes. Doch die Tournee über Schaumburgs Fußballplätze war für die sportliche Entwicklung genau richtig, findet Kapitän Kastriot Hasani, der für den TuS Rehren A.O, VfL Bückeburg, Preußen Hameln und FC Stadthagen spielte, mittlerweile seit acht Jahren am Steinanger ist und sich dem Verein verbunden fühlt. Der SC Rinteln ist nach dem direkten Wiederaufstieg in dieser Saison die große Überraschungsmannschaft. Experten prophezeiten ihr den Abstiegskampf. Stattdessen hat sich der recycelte SC Rinteln als Tabellensechster zur drittbesten Mannschaft Schaumburgs aufgeschwungen. Wir suchten mit dem 31-jährigen Hasani die Gründe für den Erfolg. Sie haben mit dem SC Rinteln Dauerkrisen durchstehen müssen. Was sind die wichtigsten Faktionen für die bemerkenswerte Hochkonjunktur?

Dass unsere jungen Talente wie Noshkar Sharo, Sina Boga und Qendim Krasniqi bei uns blieben, dass wir in der Kreisliga Gelegenheit hatten, zu einem Team zusammenwuchsen, und dass im Sommer gute Neuzugänge wie Toni Bannert und Joscha Obst zu uns kamen. Außerdem hatten wir zuletzt den Eindruck, dass sich jedes Mannschaftsmitglied individuell stark verbessert hat.

Das stimmt, wenn ich zum Beispiel nur an Dominik Schrader, Tino Bedey oder Moritz Peters denke. Das ist ganz klar Verdienst von Trainer Uwe Oberländer. Er versteht es perfekt, uns eine gewisse Ernsthaftigkeit zu vermitteln, uns aber auch den Spaß an der Sache zu lassen. Die Balance stimmt, der Zuspruch in der Mannschaft ist riesig. Lob oder Kritik – Uwe weiß immer, was gerade gebraucht wird. Er findet den richtigen Ton und ist auch nach Fehlern oder Kontroversen überhaupt nicht nachtragend. Am Dienstag setzen wir im Training bei null auf. Auch die Mischung aus älteren und jüngeren Spielern scheint plötzlich perfekt zu passen.

Auch daran hat der Trainer den größten Anteil. Er trifft unbeirrt die nächstliegende Entscheidung. Ich zum Beispiel war früher immer Stürmer. Wenn man mir vor drei Jahren gesagt hätte, dass ich eines Tages als Sechser spiele, hätte ich ihn ausgelacht. Defensiv, als Abräumer? Uwe wollte es so, es ist ein Erfolg und es macht mir sogar Spaß. Schaut der SC Rinteln in der Tabelle bereits eher nach oben als nach unten?

Das wäre völlig daneben. Das Ziel bleibt der Klassenerhalt, darin waren wir uns vor der Saison einig und das wurde jedem Spieler eingebimst. Wenn wir ihn sicher haben, dann sammeln wir Bonuspunkte. Trotz der Ergebnisse können uns realistisch einschätzen. Sie haben angekündigt, im nächsten Sommer Schluss zu machen. Ist das bei dieser fantastischen Truppe nicht auch irgendwie traurig?

Ich habe Familie, Haus und Hof. Die zeitliche Belastung für Bezirksligafußball ist sehr hoch. Mal sehen, was kommt. Ich habe schon vor einiger Zeit den Trainerschein gemacht und könnte mir vorstellen, etwas auf kleinerer Flamme zu machen.

In der Fußball-Bezirksliga steht der letzte Spieltag der Hinrunde an. Zu diesem empfängt der SC Rinteln den VfR Evesen zum einzigen Schaumburger Derby des 15.

01.11.2018

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