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Junk und Klatt greifen in die Trickkiste

Junk und Klatt greifen in die Trickkiste

Fußball.

In der Bezirksliga Staffel 3 haben sechs Schaumburger Mannschaften Planungssicherheit. Der FC Stadthagen, der TSV Hagenburg und die Bückeburger Reserve beenden die Saison in der ersten Tabellenhälfte.

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Gesperrt: Ylli Syla (links) wird dem SV Nienstädt 09 ebenso wie Phillipp Böhning wegen der fünften Gelben Karte fehlen. uk

Der TuS Niedernwöhren ist abgestiegen, der TSV Eintracht Exten so gut wie. Der SC Rinteln hat nur noch theoretische Sorgen, braucht noch einen Dreier, um rechnerisch nicht mehr abgefangen werden zu können. Der VfR Evesen und der SV Nienstädt 09 müssen dagegen weiter zittern. SV Arnum – TSV Eintracht Exten (So., 15 Uhr):

Trainer Mirko Undeutsch ist enttäuscht vom Auftritt seiner Elf in Hagenburg: „Für uns war das Spiel die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Dafür war die Leistung mau.“ Der TSV-Coach hat den Klassenerhalt abgehakt, will sich in den restlichen vier Spielen vernünftig aus der Liga verabschieden. Die Abschiedstournee beginnt in Arnum. „Trotz einiger Ausfälle wollen wir beim Tabellenvierzehnten punkten“, fordert Undeutsch einen couragierten Auftritt seiner Elf. SC Rinteln – Koldinger SV (So., 15 Uhr):

Mit drei Siegen in Folge hat der SCR das Abstiegsgespenst vom Steinanger vertrieben. Der Klassenerhalt ist noch nicht endgültig perfekt, aber die letzten Zweifel sollen mit einem Heimsieg beseitigt werden. Trainer Kastriot Hasani sah beim 1:0-Erfolg in Bückeburg eine gute Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben das Spiel 80 Minuten lang dominiert. Nur haben wir vergessen, das zweite und dritte Tor zu schießen. So mussten wir in der Schlussphase noch ein wenig zittern.“ Alexander Rogowski fehlte im Derby mit Leistenproblemen, ist aber am Sonntag wieder einsatzbereit. „Wir dürfen uns nicht ausruhen. Ich will den nächsten Dreier verbuchen“, verfolgt Hasani ehrgeizige Ziele. Durch den Trainerposten litten beim SCR-Coach die Rehamaßnahmen nach seinem Kreuzbandriss. „Nach der Saison werde ich Gas geben. Ich hoffe, dass ich im Oktober wieder einsteigen kann. Aber ich lasse mir Zeit, werde nichts überstürzen“, erklärt Hasani. VfR Evesen – TSV Barsinghausen (So., 15 Uhr):

Beim 2:1-Erfolg des VfR in Koldingen stellte Neu-Trainer Duran Gök auf ein 4-2-3-1-System um. Zudem schob er einige Spieler auf andere Positionen. „Ich habe auf technisch starke Akteure im Mittelfeld gesetzt. Ferit Tarak und Caglayan Tunc agierten dort, Timon Paasch und Ugur Cakir in der Verteidigung, Yasin Korkmazyigit im Sturm. Es hat geklappt“, freut sich Gök über seinen gelungenen Schachzug. Das Team habe mit Herz gespielt und großen Willen gezeigt. Gegen den Tabellenzweiten soll der VfR mutig spielen. „Der TSV ist das spielstärkste Team in der Bezirksliga. Trotzdem wollen wir dem Gegner auf Augenhöhe begegnen. In unserer Lage helfen nur Siege weiter, egal gegen welchen Gegner“, ist Gök optimistisch. Ferit Tarak sah die fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt. FC Stadthagen – SV Gehrden (So., 15 Uhr):

Die schwarze Serie des FC Stadthagen nimmt kein Ende, auch nach der Niederlage gegen die SG Letter 05 gab es im FC-Lager nur lange Gesichter. Acht Spiele in Folge keinen Sieg, die letzten fünf Spiele in Folge verloren. „Das ist bitter, unsere Fehler werden derzeit eiskalt bestraft. Aber wir wollen es abstellen“, sagt FC-Trainer Steffen Mitschker, der beim 3:4 gegen die SG vor allem in der Defensive umstellen musste. Timo Kuhnert und Renke Mücke waren verletzt, Joscha Obst und Tim Schwarze waren angeschlagen, Sebastian Grohs stand im Stau. Dazu fehlte Ibrahim Khodr wegen Krankheit. „Dennoch müssen wir unsere Defensive stabilisieren“, weiß Mitschker, der auf die Rückkehr des einen oder anderen angeschlagenen Spielers hofft.

Es trifft sich gut, dass auch die Gehrdener seit sieben Spielen auf einen Erfolg warten. „Das ist dennoch eine starke Mannschaft“, weiß der FC-Coach, der zumindest mal wieder einen Zähler erreichen will. „Das sind wir auch unseren Zuschauern schuldig. Keiner schießt den Ball absichtlich neben das Tor. Mir fällt wenig ein, warum wir derzeit so eine Phase durchmachen. Aber wir müssen da durch, auch im Hinblick auf die neue Saison“, erklärt der Trainer, der bestätigt, dass Johannes Klose den FC nach der Saison Richtung SV Obernkirchen verlassen wird. SG Letter 05 – VfL Bückeburg II (So., 15 Uhr):

Trotz der 0:1-Pleite gegen den SC Rinteln ist die Landesliga-Reserve des VfL das zweitbeste Schaumburger Team in der Bezirksliga. „Den Jungs hat die Spritzigkeit gefehlt“, räumt Trainer Martin Prange ein. In Letter will der VfL gewinnen, um die gute Rückrunde zu bestätigen. „Wir nehmen mit, was möglich ist“, sagt Prange, der sich mit seiner Mannschaft in der Tabelle noch weiter nach oben schieben möchte.

Die SG Letter 05 hat zuletzt zweimal in Folge gewonnen, benötigt im Kampf gegen den Abstieg aber noch Punkte. „Da können wir nichts dafür und werden sicher keine Rücksicht nehmen“, kündigt Prange Unterstützung für die Schaumburger Konkurrenten der SG an. „Einen Punkt will ich mindestens mit nach Hause nehmen“, fordert der Trainer, der einen Wechsel von Simon Häberli zum SV Nienstädt 09 dementiert. „Da ist noch nichts fix, das hat mir der Spieler bestätigt“ wundert sich Prange über entsprechende Meldungen aus dem Nienstädter Lager. 1. FC Germania Egestorf/Langreder II – SV Nienstädt 09 (So., 15 Uhr):

Die Nienstädter halten die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter am köcheln. Durch den Sieg im Derby gegen den FC Stadthagen hat sich die Lage aber nicht verbessert. „Die anderen Teams haben auch gepunktet, es hat sich nichts verändert“, sagt Trainer Bernd Junk, der die Nienstädter mit Thomas Klatt bis zum Saisonende betreut. Dennoch sei der Sieg wichtig gewesen, „denn sonst wäre der Ofen schon aus“, so Junk. Bei den Germanen muss der Gast wieder in die personelle Trickkiste greifen. Mit Phillipp Böhning und Ylli Syla sind zwei Spieler nach jeweils der fünften Gelben Karte gesperrt. Da auch noch Patrick Benecke wegen einer Operation nicht zu Verfügung steht, ist die Abteilung „Attacke“ gesprengt. „Wenn jetzt noch Mario Schünemann nicht spielen kann, fehlen uns vier gesetzte Spieler“, sagt Junk und fügt an: „Aber wir werden alles geben und versuchen, mit einer stabilen Defensive mindestens einen Punkt zu entführen.“ TSV Kirchdorf – TuS Niedernwöhren (So., 15 Uhr):

Rechnerisch ist der TuS Niedernwöhren noch nicht in der Kreisliga, aber am Abstieg zweifelt eigentlich niemand mehr. Die Kirchdorfer haben die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Tabellenletzten fest eingeplant. Vielleicht werden die Gäste auf die leichte Schulter genommen und landen auf der kleinen Kirchdorfer Plastikwiese einen Überraschungs-Coup. TSV Hagenburg – FC Eldagsen (So., 15 Uhr):

Für den TSV beginnt nach dem 5:0-Erfolg gegen den TSV Exten und dem gesicherten Klassenerhalt die Kür. Den Spitzenreiter aus Eldagsen erwartet in Hagenburg aber kein Spaziergang. Dem Team von Trainer Christoph Lempert ist eine Überraschung durchaus zuzutrauen. Allerdings muss dann schon alles passen, denn der FCE dominiert die Bezirksliga, spielt seit Saisonbeginn konstant auf und hat erst zwei Spiele verloren. Die Gäste müssen ihr Mittelfeld umbauen, denn André Gehrke fehlt wegen einer Sperre, und Yannik Gronau ist im Urlaub. uk, seb

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