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Keine Einstellung

Keine Einstellung

VON JÖRG BRESSEM

VfL Bückeburg II demütigt den VfR Evesen im Stadtderby mit 3:0 Fußball.

Als sich Evesens Präsident Wilfried Krömker nach Spielschluss freundlich von seinem Trainer Thorsten Westenberger verabschiedete, könnte das symbolischen Charakter gehabt haben.

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Der Bückeburger Timo Gaßmann (rechts) stoppt den Eveser Philipp Gräber.ph

Denn mittlerweile wird von offizieller Seite nicht mehr widersprochen, dass Duran Gök in der nächsten Saison neuer Trainer des VfR Evesen wird. Das gestrige Spiel dürfte diesem Wechsel neue Argumente geliefert haben, denn die 0:3-Derbyniederlage gegen die Reserve des VfL Bückeburg war aus Sicht der Platzherren ernüchternd.

Diesmal lag es nur zweitrangig an vergebenen Torchancen, diesmal war der Gegner besser, diesmal wurden sämtliche Schwächen des VfR überdeutlich. Richtig stark dagegen die VfL-Reserve, die besonders in der ersten Halbzeit eine erstklassige Teamleistung ablieferte. Die Gäste waren geistesgegenwärtiger, sie machten die Räume eng, sie pressten gut. Der behäbige VfR Evesen kam damit überhaupt nicht klar. Bückeburg besaß zwar ebenfalls kaum Torchancen, doch der mannschaftliche Auftritt der jungen Gäste war trotzdem imposant. „Unsere Einstellung in der ersten Halbzeit war schlecht, richtig schlecht“, bestätigte Westenberger.

Bestraft wurde das aber erst nach der Pause, in einer Phase, in der die Platzherren endlich mal zwingender spielten und sogar gefährlich wurden. Doch es lief wie so oft in dieser Saison: Als Caglayan „Charly“ Tunc in der 66. Minute aus fünf Metern am starken VfL-Torwart Hüseyin Özel scheiterte und damit die bislang größte Chance des Spiels vergab, da antwortete die VfL-Zweite im direkten Gegenzug mit der tadellos herausgespielten 1:0-Führung. Eric Naroska mit einem messerscharfen Pass in die schmale Lücke der Eveser Abwehr, Moritz Heine mit dem perfekten Laufweg und einem genauen Abschluss – die alles entscheidende Szene des Spiels.

Denn danach arbeitete der VfL seine größeren fußballerischen Möglichkeiten immer deutlicher heraus. Die Gäste spielten schneller und moderner. Trainer Martin Prange hatte Naroska hinter die Spitzen platziert und wurde mit der Entstehung des Führungstors bestätigt. Beim 2:0 von Fabio Battaglia in der 72. Minute bekam Evesens Torwart Alexander Teske zunächst noch die Hand an den Ball. Aber der junge Bückeburger setzte nach. In der 90. Minute auch noch das 3:0 durch den eingewechselten Bastian Schmalkoch.

Als die VfL-Zweite nach Spielschluss im Kreis tanzte und den „Derbysieg, Derbysieg“ feierte, da wurde einem abwandernden Eveser Zuschauer klar: „Wir mussten gewinnen, aber die hatten die bessere Einstellung.“ VfR:

Teske, Gräber, Menze, Kummert, Cakir (75. Zecevic), Brandhorst (70. Walat), Adsiz, Korkmazyigit, Gutsch, Tunc, Tarak. VfL II:

Özel, Büsing, Inserra (67. Schmalkoch), Sutmar (86. Heredia), Gaßmann, Battaglia, Heine, Salein (55. Thom), Petrovic, Khodr, Naroska.

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