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Köpper und Gräber verstärken den SVO

SV Engern Köpper und Gräber verstärken den SVO

4:0, 5:1 und 8:0: So lauteten die eindrucksvollen Ergebnisse des Tabellenführers in den vergangenen drei Spielen. „Das Spiel in Apelern war tadellos.

SV Engern. Wenn sich der Schlendrian einschleicht, dann kommt so eine schwache erste Halbzeit wie gegen den SC Möllenbeck heraus“, berichtet Trainer Wilhelm Sieker. In der Pause wurde der Coach laut, rüttelte seine Spieler wach und diese zeigten eine Reaktion. Aus einem 3:0-Vorsprung wurde ein 8:0. Gegen den SV Victoria Lauenau ist ein Dreier fest eingeplant. Aber Vorsicht ist geboten, das Hinspiel beim Tabellendreizehnten ging verloren. Nach dieser Heimaufgabe folgen die Wochen der Wahrheit mit den Begegnungen gegen den TSV Algesdorf, TuS Lüdersfeld, SV Obernkirchen und SC Auetal. Eines stellt Sieker noch einmal ganz genau klar: „Jeder muss sich in den Dienst der Mannschaft stellen und gegebenenfalls auch unterordnen.“ Innenverteidiger Paul Albrecht ist wieder dabei, dafür fehlt Innenverteidiger Kai Moch. SC Auetal:

„In unserer jetzigen Verfassung können wir den Aufstieg abhaken. Wir erlauben uns zu viele Formschwankungen“, schwenkt Jens Kästel die weiße Fahne. Mit dieser Aussage will der Manager den Druck von seinem Team nehmen. Die von der Konkurrenz als FC Bayern der Kreisliga titulierten Auetaler haben schon fünf Zähler auf den Spitzenreiter SV Engern Rückstand. „Wir müssten aus den letzten sieben Spielen, sechs Siege und ein Remis holen. Das wird sehr schwer. Deshalb schauen wir nur noch von Spiel zu Spiel und wollen gegen den TuS Lüdersfeld einen Dreier landen“, stellt Kästel klar. Personell pfeift der SCA aus dem letzten Loch. Philipp Watermann, Christian Gehweiler, Marius Mieruch, Sören Peters und Jan-Hendrik Franke stehen nicht zur Verfügung. Alexander Enzi und Florian Meyer haben noch Trainingsrückstand. SC Möllenbeck:

Die Rumpftruppe von Trainer Michael Meyer hatte gegen den Spitzenreiter keine Chance. Mit Metin Özkan stand sogar ein Feldspieler im Tor. An der 0:8-Pleite gegen den SV Engern traf ihn keine Schuld. „Der Kader gibt nicht mehr her. Die Verletztenliste ist meterlang“, berichtet ein frustrierter Coach. Und Besserung ist nicht in Sicht. Mit den Partien in Hevesen und gegen den TSV Bückeberge hat der SC zwei ganz wichtige Spiele vor der Brust. „Wir müssen kämpfen und das Beste aus dem Kader herausholen“, fordert Meyer. Jamshid Ghanbari ist wieder dabei. Zudem hofft der Trainer auf den Einsatz von Dennis Nottmeier. Tomas Muzik hat sich nicht schwerer verletzt. Der vermutete Kreuzbandriss hat sich nicht bestätigt. SG Rodenberg:

Nach zwei Siegen am Stück befand sich der Abstiegskandidat auf der Überholspur, dann wurde die SG bei der 0:1-Heimpleite gegen den TSV Bückeberge zurück auf den Teppich geholt. „Wir hätten noch Stunden weiter spielen können, das gegnerische Tor war wie vernagelt. Diese Niederlage schmerzt richtig“, liegt viel Frust in der Stimme von Trainer Toni Pagano. Der Tabellenvorletzte hatte Chancen im Minutentakt und verliert nach einem dummen Gegentor. Nun müsse bei der Niedernwöhrener Reserve ein Dreier geholt werden. „Mein Team hat vieles richtig gemacht, nur das Tor nicht getroffen. Das müssen wir heute Abend besser machen“, sagt der SG-Coach. Rouven Bräunig zog sich eine Muskelverletzung zu. Für ihn wird es ganz eng. Dafür stehen Marco Schlautmann und Torben Sieg als Alternativen bereit. Zudem gehören wieder A-Junioren zum Kader. SV Obernkirchen:

Der SVO-Express entwickelt sich zu einem Hochgeschwindigkeitszug und ist scheinbar nicht zu stoppen. Seit über einem halben Jahr ist der Tabellenvierte ungeschlagen. Die Mannschaft überzeugt mit Teamgeist und hat sich in den letzten Spielen auch spielerisch enorm verbessert. „Es läuft richtig rund“, freut sich Trainer Oliver Nerge. Der große Kader zahlt sich aus, Ausfälle kann der Trainer problemlos kompensieren. Ali Yel ist nach langer Verletzungspause eingeschlagen wie eine Bombe. „Alle Spieler sind heiß und geben Gas“, ist der SVO-Coach zufrieden. Beim TSV Bückeberge ist der SVO klarer Favorit. „Wir wollen weiter oben dran bleiben, deshalb zählt nur ein Sieg“, stellt Nerge klar. Für die neue Saison hat der SVO zwei Hochkaräter an Land gezogen. Von der FSG Pollhagen-Nordsehl/Lauenhagen kommt Jan Köpper. „Der Angreifer ist torgefährlich und extrem kopfballstark“, beschreibt Nerge die Qualitäten des Neuzugangs. Vom Bezirksligisten VfR Evesen wechselt der laufstarke Philipp Gräber in die Bergstadt. TSV Eintracht Bückeberge:

Nach 14 sieglosen Spielen holte die Eintracht zuletzt zwei Siege. In der Tabelle verbesserte sich das Team von Trainer Dennis Strauss auf den drittletzten Tabellenplatz. „Die Mannschaft hat sich nie aufgegeben und endlich die Pleitenserie mit 13 Niederlagen gestoppt. Aber wir fallen nicht in Euphorie, müssen weiter Gas geben“, stellt der Coach klar. Gegen den SV Obernkirchen sei sein Team der krasse Außenseiter. „Wir kennen den Abstiegskampf und werden alles in die Waagschale werfen. Vielleicht gelingt uns eine Sensation“, setzt Strauss auf eine aggressive und leidenschaftliche Spielweise. Im Sturm könnte der Schuh drücken, denn die Angreifer Michael Schulz und Stefan Buhr sind angeschlagen. MTV Rehren A.R.:

Für den MTV hat sich der Aufstiegskampf erledigt. Die Niederlagen gegen die SG Rodenberg und den SV Sachsenhagen waren verdient. „Wir haben nicht 100 Prozent abgerufen, das wird in der Kreisliga sofort mit Niederlagen bestraft“, weiß Trainer Sandy Röhrbein. Im Heimspiel gegen den TuS Germania Apelern will der Tabellenfünfte zurück in die Erfolgsspur finden. „Der Druck ist weg, wir wollen aber die Saison mit einer Top-Platzierung beenden“, sagt der MTV-Coach. Malte Grittner zog sich einen Innen- und Außenbandriss zu. Das ist das Saisonaus.seb

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